München:

Huml: Doppelhaushalt setzt wichtige Signale für Gesundheit und Pflege – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin erläutert anlässlich der Haushaltsdebatte des Landtags Schwerpunkte ihrer Politik

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat anlässlich der Haushaltsdebatte des Landtags die Schwerpunkte ihrer Politik erläutert. Huml betonte am Donnerstag am Rande der Sitzung in München: „Mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 werden wichtige Signale für die Bereiche Gesundheit und Pflege gesetzt. So stärken wir die Kurzzeitpflege und bauen unsere Förderung von Ärzten in ländlichen Regionen aus. Ferner treiben wir die Zukunftssicherung kleiner Krankenhäuser im ländlichen Raum voran, fördern digitale Innovationen und setzen unser Geburtshilfe-Förderprogramm fort. Auch an unserem Hebammenbonus und am bayerischen Landespflegegeld halten wir fest.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Mein Ziel ist, dass alle Menschen in Bayern die bestmögliche medizinische, pharmazeutische und pflegerische Versorgung erhalten – und zwar unabhängig vom Wohnort. Das heißt: Die Versorgungsangebote müssen nicht nur gut sein, sondern auch gut erreichbar sein. Das gilt sowohl für den ambulanten als auch für den stationären Bereich. Zugleich setzen wir auf Gesundheitsförderung und Prävention.“

Der Haushalts-Einzelplan des Gesundheits- und Pflegeministeriums für die Jahre 2019/2020 umfasst rund 1,4 Milliarden Euro. Dazu kommen noch 643 Millionen Euro aus dem Finanzausgleichsgesetz.

Huml unterstrich: „Ein wichtiges Ziel ist, ausreichend Pflegepersonal zu gewinnen. Ein Baustein ist dabei die Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes. Dafür sind im Doppelhaushalt 45,8 Millionen Euro vorgesehen.“

Die Ministerin ergänzte: „Wir haben auch die Menschen im Blick, die Angehörige zu Hause pflegen. Damit sie sich gelegentlich eine Auszeit gönnen können, brauchen wir eine ausreichende Zahl an Kurzzeitpflegeplätzen. Zudem fördern wir die Schaffung und Modernisierung von stationären Pflegeplätzen. Hier wird das neue Investitionskostenförderprogramm greifen, für das im Doppelhaushalt rund 120 Millionen Euro veranschlagt sind.“

Huml fügte hinzu: „Bei der Krankenhausversorgung steht Bayern im Vergleich mit anderen Bundesländern ebenfalls sehr gut da. Das liegt auch daran, dass der Freistaat gemeinsam mit den Kommunen intensiv in seine Krankenhäuser investiert. Dabei soll es bleiben: Der Krankenhaus-Förderetat soll auf dem hohen Investitionsniveau von 643 Millionen Euro des vorangegangenen Jahres fortgeführt werden.“

Huml betonte: „Besonders freut mich, dass in erheblichem Umfang Kliniken im ländlichen Raum profitieren. Derzeit haben wir 128 Bauvorhaben, die zur Finanzierung in das Jahreskrankenhausbauprogramm eingeplant sind – mit einem Gesamtvolumen von über 2,7 Milliarden Euro. Davon entfallen 90 Maßnahmen mit einem Volumen von rund 1,8 Milliarden Euro auf Krankenhäuser im ländlichen Raum.“

Die Ministerin verwies außerdem darauf, dass Bayern in allen Landesteilen gut mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten versorgt ist. Die Ministerin erläuterte: „Das ist auch den bewährten Instrumenten zu verdanken, mit denen wir mehr Ärztinnen und Ärzte aufs Land bringen. So haben wir bisher 526 Niederlassungen und Filialbildungen gefördert – darunter sind 425 Hausärztinnen und Hausärzte. Wir wollen diese erfolgreichen Programme auch 2019 und 2020 fortführen und haben dafür rund 15,3 Millionen Euro im Doppelhaushalt vorgesehen.“

Huml fügte hinzu: „Wir investieren zudem über 4,2 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung. Damit bringen wir die Versorgungssituation für schwerstkranke und sterbende Menschen einen großen Schritt voran. Im nordbayerischen Raum unterstützen wir darüber hinaus die Planungen für ein neues Kinder- und Jugendhospizzentrum. Dafür sind im Doppelhaushalt 9,5 Millionen Euro hinterlegt.“

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.