München:

Zukunft der Pflege: Wissenschaftsminister Bernd Sibler lädt zu Rundem Tisch zur Akademisierung der Pflegeausbildung

Wissenschafts-, Kultus- und Gesundheitsministerium im Gespräch mit bayerischen Hochschulen

Wie können junge Menschen für eine Ausbildung im Pflegeberuf begeistert werden und welchen Beitrag können die Hochschulen dazu leisten? Diese Frage war Thema eines Runden Tisches, zu dem Wissenschaftsminister Bernd Sibler Vertreterinnen und Vertreter des Kultus- und Gesundheitsministeriums sowie verschiedener bayerischer Hochschulen in sein Haus einlud. Gemeinsames Interesse der Beteiligten ist es, die Akademisierung dieses Berufsfelds weiter auszubauen und die Attraktivität und Neugier für eine Pflegeausbildung bei jungen Menschen zu steigern. „Die Pflege ist ein entscheidendes Berufsfeld der Zukunft. Wir brauchen motivierte und gut ausgebildete junge Menschen! Gemeinsam wollen wir daher die Möglichkeiten der Ausbildung weiterentwickeln, um noch mehr Fachkräfte zu gewinnen. Hierzu wollen wir ein kluges Konzept erarbeiten.“ Mit der Einführung einer primärqualifizierenden hochschulischen Ausbildung sollen neue Zielgruppen für eine Ausbildung in der Pflege angesprochen und zusätzliche Qualifizierungswege eröffnet werden. „Wir wollen – entsprechend dem Pflegeberufegesetz – ein bedarfsgerechtes Angebot an Studienplätzen für die Pflegeausbildung an den Hochschulen bereitstellen“, so Minister Sibler. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tischs diskutierten engagiert über fachliche Konzepte, Rahmenbedingungen und Handlungsfelder und werden im Gespräch bleiben.

Anlass gibt die bundesweite Gesetzesreform zu einer generalisierten Pflegeausbildung: Deren Ziel ist es, die Pflegeausbildungen etwa in der Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege in einer einzigen dreijährigen Ausbildung zusammenzufassen. Zugleich bringt die Reform eine zunehmende Akademisierung der Ausbildung auf den Weg. Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Universitäten eröffnen sich damit interessante Perspektiven, um neue Studienformate zu realisieren. Derzeit gibt es in der Pflege insgesamt rund 20 Studiengänge an den staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deggendorf, Rosenheim, Kempten, München Neu-Ulm, Regensburg und Würzburg-Schweinfurt sowie an der Evangelischen Hochschule Nürnberg, der Katholischen Stiftungshochschule München und an der Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.