Berlin – Peking:

Gartenbau-EXPO 2019 in Peking eröffnet
Umsetzung AGENDA 2030: Moderner Gartenbau als Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung – auch die Bedeutung der Bienen wird hervorgehoben

Die  in Peking eröffnete Gartenbau-EXPO steht unter dem Motto „Live Green, Live Better“ Sie zeigt im Blick auf die 2015 in New York verabschiedete AGENDA 2030 die Chancen des Gartenbaus und grüner Technologien als Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung auf. Deutschland präsentiert auf der EXPO zukunftsorientierte Technologien und Ideen rund um den modernen Gartenbau. Verantwortlich für den „Deutschen Garten“ ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Anlässlich der Eröffnung betonte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Hans-Joachim Fuchtel, Generalkommissar des deutschen Beitrags zur EXPO 2019, die globale Bedeutung des EXPO-Mottos: „Der weltweite Anstieg der Megastädte und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf unsere Ökosysteme erfordern neue Antworten. Der moderne Gartenbau spielt dabei als Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung eine gewaltige Rolle. Darum begrüßen wir ausdrücklich, dass China diese Herausforderungen in den Mittelpunkt seiner Gartenbau-EXPO stellt. Im „Deutschen Garten“ präsentieren wir wegweisende Verfahren und innovative Ansätze, die zu einer nachhaltigen urbanen Entwicklung beitragen können. Die Kooperation unserer beiden Länder in diesem Bereich ist ein weiterer Beleg für die große Substanz des deutsch-chinesischen Freundschaftsverhältnisses.“ Seit 2015 ist dazu das Deutsch Chinesische Agrarzentrum (DCZ) ein wichtiger Baustein, welcher durch eine Fülle von Kooperationen von universitären Kontakten sowie Kooperation der dem Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium nachgeordneten Institute ergänzt wird.

Innovationen aus Wirtschaft und Wissenschaft
Auf rund 2.000 Quadratmetern gibt der „Deutsche Garten“ unter dem Motto „Seeding the Future“ Impulse für Innovationen und ist ein Beispiel für das Engagement Deutschlands bei der erfolgreichen Bewältigung ökologischer Herausforderungen. Die Besucherinnen und Besucher werden im Deutschen Pavillon eingeladen die Leistungsfähigkeit deutscher Forschung und Technologie im Gartenbau kennenzulernen. Auch die kinetischen Pflanzendisplays an der Fassade des Deutschen Pavillons sind ein Beispiel für modernes Urban Gardening. Die Besucher können mit einem so genannten „Seedball“, den sie am Einlass erhalten, mit einzelnen Exponaten interagieren.

Die Ausstellung im Pavillon soll auch die konkrete Machbarkeit von Veränderungen demonstrieren. So wird am Beispiel der Stadt Essen und ihres Umlands die erfolgreiche Umwandlung eines Industriestandorts in eine „Green Capital of Europe“ dargestellt. Neben der mehr als einhundertjährigen Geschichte der Schrebergärten lernen die Besucherinnen und Besucher auch die Welt der Bienen und die wichtige Arbeit der Imker kennen. Neue digitale Forschungsprojekte in der Landwirtschaft geben einen Einblick in die Technik der Zukunft. Inmitten der Ausstellung liegt der „Sehnsuchtsort“, ein Stadtgarten, in dem man zur Ruhe kommt und sich von der Hektik der Großstadt erholt.

Deutsche Naturräume von den Alpen bis zu den Küsten
Der Pavillon liegt im Zentrum einer Gartenlandschaft, die die vielseitigen Naturräume Deutschlands abbildet und eine Rundreise durch Deutschland anbietet. Der Weg führt die Besucherinnen und Besucher entlang eines Flusslaufs von den Alpen durch das ganze Land bis zu den Küsten der Nord- und Ostsee. Der Weg wird von Pflanzen gesäumt, die für die jeweilige Region typisch sind.

Organisation und Konzeption des Deutschen Gartens
Mit der Organisation und Durchführung des Deutschen Gartens hat das zuständige BMEL die Hamburg Messe und Congress GmbH beauftragt. Das inhaltliche und architektonische Konzept stammt von der Arbeitsgemeinschaft Kontrapunkt Agentur für Kommunikation GmbH aus Hamburg und gtp2 architekten aus Düsseldorf.

Über die Gartenbau-EXPO 2019
Die International Horticultural Exhibition 2019 findet vom 29. April bis 7. Oktober 2019 rund 75 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Peking im Bezirk Yanqing direkt am Fuß der Chinesischen Mauer statt. Das EXPO-Gelände hat eine Größe von 960 Hektar, die Ausstellungsfläche beträgt 500 Hektar. Neben rund 100 Nationen und internationalen Organisationen nehmen auch rund 100 inländische Provinzen, Regionen und Gemeinden sowie nationale und internationale Unternehmen teil.

Quelle: bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.