Berlin – Paris:

Altmaier und Le Maire beschließen gemeinsames „deutsch-französisches Manifest über die
Industriepolitik“

Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat heute mit seinem französischen Amtskollegen Le Maire in
Berlin aktuelle wirtschaftspolitische Themen, insbesondere zur Zukunft einer europäischen
Industriepolitik erörtert. Dabei ging es auch um die Ansiedlung einer Batteriezellproduktion in
Europa.


Minister Altmaier: „Minister Le Maire und ich haben heute gemeinsam ein beschlossen. Denn wir
brauchen eine europäische Industriestrategie, damit wir unsere Industrie für den harten globalen
Wettbewerb zukunftsfähig machen können – das wird eine wichtige Aufgabe für die Kommission nach der
Europawahl sein. Zentral ist die gezielte Förderung von Schlüsselinnovationen, die Schaffung der
richtigen Rahmenbedingungen etwa im Wettbewerbsrecht und – wo erforderlich – auch der Schutz
unserer Schlüsselindustrien. Dabei geht es auch um ganz konkrete Kooperationen: Nach der
Mikroelektronik wollen wir jetzt auch ein europäisches Konsortium für die Batteriezellfertigung
unterstützen und auf den Weg bringen. Denn wir brauchen in Deutschland und Europa eine
wettbewerbsfähige, innovative und umweltschonende Batteriezellenproduktion. Batteriezellen werden
in Zukunft einen großen Anteil der Wertschöpfung in der Automobilindustrie darstellen – daran
müssen wir unbedingt teilhaben.“
Mit dem „deutsch-französischen Manifest über die Industriepolitik“ erneuern sie gemeinsam die
Forderung nach einer europäischen Industriestrategie an die nächste Europäische Kommission, die
nach der Europawahl im Mai gebildet wird. Das Manifest unterbreitet konkrete Vorschläge für die
Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen für eine starke europäische Industrie, unter anderem im
Bereich des Wettbewerbs- und Beihilferechts sowie der Innovationspolitik.
Die Idee, die deutsche und europäische Wettbewerbsfähigkeit mittels der Förderung von
Schlüsseltechnologien und ganzer Wertschöpfungsketten zu stärken, liegt auch dem Entwurf einer
Nationalen Industriestrategie 2030 zugrunde, den Altmaier kürzlich vorgestellt hat. Bereits im
Dezember 2018 hatten Altmaier und Le Maire gemeinsame industriepolitische Überlegungen in einem
gemeinsamen Pressestatement veröffentlicht und ein Papier zur Förderung der Batteriezellproduktion
in Europa vereinbart. Altmaier hat für interessierte Konsortien bis zu 1 Milliarde Euro aus
Finanzmitteln des BMWi bereitgestellt, Emmanuel Macron seinerseits in Frankreich 700 Millionen Euro
zugesagt.
Das Manifest finden Sie .

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20190219-altmaier-und-le-maire-beschliessen-gemeinsames-deutsch-franzoesisches-manifest-ueber-die-industriepolitik.html

Quelle:bmwi.bund.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.