München:

Huml will Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus weiter verbessern – Bayerns Gesundheitsministerin übergab Architekturpreis des Bayerischen Instituts für alters- und demenzsensible Architektur

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Demenz in Krankenhäusern noch besser als bisher versorgt werden. Huml betonte am Montag bei der Übergabe des Architekturpreises 2018 des Bayerischen Instituts für alters- und demenzsensible Architektur (BIfadA) in München: „Für Menschen mit einer Demenzerkrankung kann ein Krankenhausaufenthalt besonders belastend sein. Deshalb ist es wichtig, sie auch mit einer geeigneten baulichen Gestaltung der Klinik zu unterstützen.“

Die Ministerin ergänzte: „Für dieses Ziel setzen wir uns im Rahmen unserer Bayerischen Demenzstrategie ein. Ein Schwerpunkt ist dabei, die stationäre Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus zu verbessern und an ihren Bedarfen zu orientieren.“

Huml fügte hinzu: „Eine Gemeinschaftsarbeit von zwei Architektur-Studentinnen der Technischen Universität München (TUM) zur alters- und demenzgerechten Gestaltung eines Aufwachraums im Krankenhaus unterstützt beispielhaft die Umsetzung unserer Bayerischen Demenzstrategie. Die beiden Studierenden haben sich mit der demenzsensiblen Architektur zur bedarfsgerechten Versorgung von Menschen mit Demenz im Krankenhaus befasst und erhalten für ihre Arbeit den Architekturpreis 2018 des BIfadA.“

Huml erläuterte: „Die Herausforderung, die besonderen Bedürfnisse von demenzbetroffenen Krankenhauspatienteninnen und -patienten in die architektonische Gestaltung eines Aufwachraums zu integrieren, haben die beiden Preisträgerinnen mit ihrem Entwurf hervorragend gelöst – und zwar sowohl in funktionaler als auch in ästhetischer Hinsicht.“

Alle zwei Jahre vergibt das in Bamberg ansässige BIfadA die Auszeichnung an herausragende studentische Arbeiten im Fach „Krankenhausbau und Bauten des Gesundheitswesens“. Den BIfadA-Architekturpreis 2018 erhalten Klaudia Jaskula und Christina Fischer de Saa für ihre Gemeinschaftsarbeit „Aufwachraum im Universitätsklinikum Wuppertal“ im Sommersemester 2018 an der Fakultät Architektur an der TUM.

Huml unterstrich: „Zur Umsetzung der Bayerischen Demenzstrategie trägt auch der vom bayerischen Gesundheitsministerium geförderte webgestützte Leitfaden zur alters- und demenzsensiblen Gestaltung von Krankenhäusern bei. Das deutschlandweit einzigartige Projekt liefert eine wissenschaftliche, systematische und umfassende Hilfestellung für Architekten, Bauträger und Entscheidungsträger.“

Der Leitfaden, der unter der Leitung der Ingenium-Stiftung und unter Mitwirkung des BIfadA erarbeitet worden ist, wurde zu gleichen Teilen vom bayerischen Gesundheitsministerium und der Robert-Bosch-Stiftung mit jeweils rund 60.000 Euro gefördert. Er bietet eine Zusammenstellung baulicher Faktoren für eine alters- und demenzsensible Krankenhausarchitektur mit Lösungsansätzen für eine entsprechende Um- und Neugestaltung von Räumlichkeiten und Einrichtungen für Menschen mit Demenzerkrankungen.

Mehr Informationen zum Leitfaden für alters- und demenzsensible Architektur von Krankenhäusern finden Sie im Internet unter www.demenz-im-krankenhaus-bayern.de sowie zur Bayerischen Demenzstrategie und weiteren Projekten unter www.leben-mit-demenz.bayern.de.

Quelle: stmgp.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.