München:

Rund 2 Millionen Euro für Lindauer Stadtmuseum im Haus zum Cavazzen – Wissenschaftsminister Bernd Sibler gibt Fördermittel aus Europäischem Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bekannt

„Sanierung und Neugestaltung des barocken Juwels am Bodensee ist Bau- und Kulturprojekt ersten Ranges“

Die Stadt Lindau erhält für die Sanierung und Neugestaltung des Stadtmuseums im Haus zum Cavazzen über 2 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das gab Wissenschaftsminister Bernd Sibler heute in München bekannt. Er betonte: „Das Lindauer Stadtmuseum ist ein barockes Juwel am Bodensee. Die Stadt Lindau setzt hier ein Bau- und Kulturprojekt ersten Ranges um, das für die Region und ihre Menschen wertvolle Impulse setzen kann.“

 

Der Cavazzen wurde in den Jahren 1729 und 1730 als barockes Bürgerpalais errichtet und ist eines der bedeutendsten Bürgerhäuser im Bodenseeraum. Damit ist das Bauwerk selbst ein bedeutendes Exponat. Die Sanierung des Baudenkmals geht Hand in Hand mit der musealen Neukonzeption. „Mit der baulichen wie inhaltlichen Erneuerung des Museums leistet die Stadt Lindau einen umfassenden Beitrag zur Pflege unserer kulturellen Identität. Geschichte wird hier sichtbar und erlebbar!“ Leitmotiv der Museumskonzeption ist das Thema „Grenzen und ihre Überwindung“. Die Dauerausstellung wird aus vier einzelnen Rundgängen zur Hausgeschichte, zu Lindau als Reichs- und Handelsstadt, zur Geschichte der Bayern in Lindau und der Inselstadt während der Zeit des Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit bestehen. Darüber hinaus gibt es Platz für Sonderausstellungen und Pädagogikräume. Im historischen Dachraum können die Besucherinnen und Besucher künftig eine multimediale Inszenierung erleben.

 

Die Museumskonzeption und die museale Ausstattung werden im Maßnahmenschwerpunkt „Förderung nichtstaatlicher Museen“ des EFRE unterstützt. Dem Wissenschaftsministerium stehen hierfür in der Förderperiode 2014 bis 2020 rund 12 Millionen Euro zur Verfügung. Die Umsetzung des Förderprojekts soll 2022 abgeschlossen sein.

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.