München -Hof – Olching:

Zwei Lehrerteams aus Hof und Olching qualifizieren sich für die Teilnahme am Europäischen MINT-Lehrergipfel in Portugal – Innovative bayerische Konzepte zur MINT-Förderung machen international Schule

Bayerische Unterrichtskonzepte rund um den zukunftsträchtigen Bereich der MINT-Förderung machen auch international Schule: Christoph Selbmann und Bastian Schatz vom Schiller-Gymnasium Hof sowie Tanja Neufeld und Oliver Schuppach vom Gymnasium Olching haben sich auf dem National Science on Stage Festival in Berlin gegen eine starke nationale Konkurrenz durchgesetzt: Sie vertreten Deutschland im kommenden Jahr auf dem Europäischen Science on Stage Festival in Portugal. Mit der Teilnahme an der MINT-Ideenbörse Science on Stage, die vom 16.-18. November in Berlin stattfand, hatten sich alle Lehrkräfte automatisch um einen Platz in der deutschen Delegation für die Teilnahme am Europäischen MINT-Gipfel beworben. Im Rahmen der Veranstaltung in Berlin wurden elf Fachprojekte ausgewählt, darunter auch die beiden bayerischen Lehrerteams.

Zu diesem Erfolg gratuliert auch der bayerische Kultusminister Michael Piazolo: „Wir freuen uns, dass Bayern gleich mit zwei so innovativen Unterrichtskonzepten auf dem Europäischen MINT-Lehrergipfel vertreten sein wird. Die Qualifikation der beiden Lehrerteams zeigt, dass unsere Lehrkräfte die MINT-Förderung an den Schulen mit großem Engagement und viel Kreativität vorantreiben.“

 

Bayern mit kreativen Konzepten vertreten: Vom Autonomen Fahren bis hin zur Castingshow The Brain of Olching

Die Unterrichtskonzepte des Schiller-Gymnasiums in Hof und des Gymnasiums Olching, beides MINT-EC Schulen, zeichnen sich durch interaktive und motivierende Ansätze aus: So hat das Lehrerduo aus Hof ein Schülercamp rund um das Thema Autonomes Fahren vorgestellt: Mit Hilfe einer Plattform analysieren die Schülerinnen und Schüler an realitätsnahen Automodellen z.B. die Hinderniserkennung, Überholvorgänge oder die Routenfindung. Nicht weniger spannend geht bei der MINT-Förderung am Gymnasium Olching zu – hier erarbeiten die Kinder und Jugendlichen rund ums Thema Nachhaltigkeit interdisziplinär angelegte MINT-Projekte, die bühnenreif im Stil einer Casting-Show präsentiert werden. In Anlehnung an das Format The Voice of Germany stehen die Lehrkräfte den Schülerinnen und Schüler als Coaches mit Rat und Tat zur Seite.

„Das sind zwei hervorragende Beispiele für lebendigen, die Kinder und Jugendlichen motivierenden Unterricht, der Raum lässt zum selbständigen Experimentieren und Ausprobieren“, betont der Kultusminister.

 

Mit diesem innovativen Ansatz, den Schülerinnen und Schülern MINT-Kompetenzen zu vermitteln und Talente zu fördern, haben sich beide Unterrichtskonzepte für die Fachjury in besonderem Maße für eine Teilnahme am Europäischen Science on Stage Festival qualifiziert.

 

Das Europäische Science on Stage Festival – Ideenbörse für die MINT-Förderung der Zukunft

Als Teil der deutschen Delegation werden die beiden bayerischen Lehrerteams 2019 vom 31.Oktober bis 3. November mit über 450 Pädagoginnen und Pädagogen aus über 30 verschiedenen Ländern im portugiesischen Cascais zusammenkommen, um sich unter dem Motto Skills for the future über gelungene MINT-Konzepte auszutauschen. Die bayerischen Unterrichtsvorschläge machen damit auch international Schule und finden über kostenlose Fortbildungen, die Science on Stage anbietet, auch Verbreitung in deutschen Klassenzimmern.

Quelle: stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.