München:

Wissenschaftsministerin Kiechle: „Wertvolle Erkenntnisse zur Früherkennung und Prävention von Volkskrankheiten“

Neues Lager für biologische Proben für die NAKO Gesundheitsstudie am Münchner Helmholtz Zentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) ist eröffnet. Deutschlands wichtigste Epidemiologiestudie NAKO soll wertvolle Erkenntnisse zur Früherkennung und Prävention der großen Volkskrankheiten liefern.

Die zuverlässige und qualitätsgesicherte Aufbewahrung und Bereitstellung von Bioproben, wie zum Beispiel Blut- oder Speichelproben, ist essentiell für die Beantwortung einer großen Zahl von Forschungsfragen der NAKO Langzeit-Gesundheitsstudie, einem zentralen Projekt der epidemiologischen Forschung in Deutschland. „Das neue Bioprobenlager am Münchner Helmholtz Institut wird künftig ein wichtiger Teil der Kerninfrastruktur der NAKO Gesundheitsstudie sein. Es ist die vorrangige Aufgabe von Wissenschaft und Politik, für den Fortschritt der Menschheit zu handeln. Deshalb engagiert sich auch der Freistaat Bayern mit voller Überzeugung für die deutschlandweite NAKO Gesundheitsstudie. Alle ziehen an einem Strang: Die Wissenschaft forscht, die Staatsregierung unterstützt finanziell, und Teile der Bevölkerung nehmen an der wissenschaftlichen Studie Teil, von der wir uns wertvolle Ergebnisse für die Bekämpfung der großen Volkskrankheiten wie Diabetes erwarten“, erklärte
Wissenschaftsministerin Prof. Dr. med. Marion Kiechle anlässlich der heutigen Eröffnung des Bioprobenlagers in München.

 

Die NAKO Gesundheitsstudie ist auf zwanzig bis dreißig Jahre angelegt und führt in diesem Zeitraum wiederholt medizinische Untersuchungen an Menschen im Alter zwischen 20 und 69 Jahren aus ganz Deutschland durch. Parallel erfasst sie deren Lebensgewohnheiten und -umstände. Die Wissenschaft erhofft sich aus der Studie Erkenntnisse über den Einfluss von Genen, Umweltbedingungen und des Lebensstils auf die Entstehung von Volkskrankheiten wie Krebs oder auch den Herzinfarkt. Gleichzeitig sollen aus der Studie Möglichkeiten zur Vorbeugung und besseren Behandlung dieser Erkrankungen abgeleitet werden. „Wir müssen Antworten finden auf die drängenden Fragen unserer Zeit“, so Wissenschaftsministerin Kiechle. Von der NAKO Gesundheitsstudie erwartet sie viele wertvolle Erkenntnisse zur Früherkennung und Prävention der großen Volkskrankheiten.

 

An den beiden bayerischen Studienzentren in Augsburg und Regensburg werden insgesamt 30.000 freiwillige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ihren körperlichen Allgemeinzustand hin untersucht und unter anderem zu ihrer Lebensweise, zu Vorerkrankungen sowie zur Medikamenteneinnahme befragt. Mit dem neuen zentralen Bioprobenlager liegt die Verantwortung für die Verwahrung und Qualitätssicherung von rund zwei Dritteln aller Bioproben der NAKO künftig in den Händen des Münchner Helmholtz Zentrums für Gesundheit und Umwelt (HMGU). Mit dem neuen Lager werden der Forschung mindestens 30 Jahre lang 30.000 MRT-Ganzkörper-Scans und knapp 30 Millionen Bioproben zur Verfügung stehen.

 

Die NAKO Gesundheitsstudie ist ein Kooperationsprojekt vieler Organisationen und Forschungseinrichtungen. Neben Bund und Ländern beteiligen sich an der Studie auch Universitäten, Leibnitz-Institute und die Helmholtz-Gemeinschaft.

Der Freistaat Bayern beteiligt sich an der Projektfinanzierung mit knapp 10 Millionen Euro in den ersten 10 Jahren. „Dieses Geld ist bestens angelegt. Denn Gesundheitsförderung und Prävention zahlen sich für uns alle aus“, ist Wissenschaftsministerin Kiechle überzeugt.

Quelle: stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.