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Kultusminister Bernd Sibler und Landtagspräsidentin Barbara Stamm geben Startschuss für Online-Wahlhelfer zur bayerischen Landtagswahl: „Mit dem Wahl-O-Mat Orientierung in der Parteienlandschaft gewinnen“

Der Wahl-O-Mat zur bayerischen Landtagswahl 2018, ein Online-Wahlhelfer, wurde heute im Bayerischen Landtag freigeschalten. Kultusminister Bernd Sibler und Landtagspräsidentin Barbara Stamm gaben im Beisein des Präsidenten des Bayerischen Jugendrings, Matthias Fack, des Projektleiters Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung, Martin Hetterich, und des Direktors der Landeszentrale für politische Bildung, Dr. Harald Parigger, den Startschuss für das Frage-und-Antwort-Tool. „Der Wahl-O-Mat ist gerade für unsere Erstwählerinnen und -wähler ein absolut sinnvolles Angebot, um sich in der Parteienlandschaft zu orientieren! Jede Stimme hat Gewicht und ist von großer Bedeutung. Schließlich lebt unsere Demokratie von der Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger. Bevor man bei der Landtagswahl sein Kreuz macht, ist es daher wirklich wichtig, sich mit den Programmen und Positionen auseinanderzusetzen“, so Minister Sibler.

Der Wahl-O-Mat richtet sich insbesondere an Jungwählerinnen und -wähler und bietet einen Überblick über die Programme und Ziele der Parteien, die zur Wahl zugelassen sind. Anhand 38 Thesen können die Bürgerinnen und Bürger überprüfen, wie sie zu den Positionen der Parteien stehen.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm erklärte: „Nachdem wir bereits bei der letzten Landtagswahl im Jahr 2013 mit dem Wahl-O-Mat eine erfolgreiche Bayern-Premiere hatten, ist er inzwischen gewissermaßen eine Institution. Im Vorfeld der letzten Bundestagswahl sorgte er für neue Rekorde: Er wurde 15,7 Millionen Mal genutzt. Es sind also durchaus nicht mehr nur die jungen Menschen in unserem Land, die sich auf diesem Weg informieren. Der Wahl-O-Mat ist vielmehr in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und das ist auch gut so, denn er gibt auf einfache und schnell verfügbare Weise Einblicke in die Programme der verschiedenen Parteien und regt viele Menschen an, sich mit Politik zu beschäftigen und sich eine Meinung zu bilden. Was er aber natürlich nicht ersetzen kann, ist das, was Demokratie im Kern ausmacht: der Kontakt mit den Menschen. Denn Politik lebt von der Diskussion, vom Austausch von Meinungen und dem konstruktiven Streit um die bessere Lösung.“

BJR-Präsident Matthias Fack hob hervor: „Gerade für Jung- und Erstwählerinnen und -wähler ist der Wahl-O-Mat das Online-Tool der Wahl. Nutzerinnen und Nutzer können spielend anhand der für sie relevanten Themen ihren eigenen Standpunkt überprüfen und sich in der Parteienlandschaft orientieren. Und wir hoffen, damit die wahlberechtigten jungen Menschen zur Stimmabgabe zu motivieren. Denn eins ist in diesen Zeiten klar: Demokratie ist nicht selbstverständlich. Sie muss gelebt und geschützt werden.“

„Der Wahl-O-Mat zeigt auf spielerische Weise, dass es sich lohnt, am 14. Oktober zur Wahl zu gehen. In 38 Thesen führt er spannende und wichtige Themen der bayerischen Landespolitik vor und macht klar, dass die Parteien sich zu vielen zentralen Fragen ganz unterschiedlich positionieren“, stellte Hetterich die Wirkung des bewährten Online-Angebots heraus.

Der Wahl-O-Mat zur bayerischen Landtagswahl ist ein Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und dem Bayerischen Jugendring.

Quelle: stmuk.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.