München:

Bayerisches Landesamt für Pflege in Amberg offiziell eröffnet – Pflegeministerin Huml: Jetzt schon mehr als 250.000 Anträge auf Landespflegegeld und über 100 Anträge für Hebammenbonus – Finanzminister Füracker: Wichtiger Beitrag zur Strukturentwicklung in Nordbayern

Das neue Landesamt für Pflege ist am Donnerstag in Amberg von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml und Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker offiziell eröffnet worden. Ministerin Huml betonte: „Ich freue mich, dass unser Landesamt für Pflege innerhalb weniger Monate aufgebaut werden konnte. Damit kann es sich schon jetzt um wichtige Aufgaben kümmern. Wir sorgen dafür, dass die im April beschlossenen Maßnahmen des bayerischen Pflege-Paketes schnell bei den Menschen ankommen.“

Minister Füracker unterstrich: „Das neue Landesamt für Pflege ist ein weiteres Beispiel für die erfolgreiche Heimatstrategie der Staatsregierung. Es leistet einen wichtigen Beitrag zur Strukturentwicklung in Nordbayern und stärkt den Gesundheitsstandort Oberpfalz. Mit dem Landesamt für Pflege in Amberg unterstreicht die Staatsregierung einmal mehr, welche große Bedeutung sie der Stärkung des ländlichen Raums und dem Thema Pflege beimisst.“

Huml verwies darauf, dass bereits mehr als 250.000 Anträge für das Bayerische Landespflegegeld vorliegen. Die Ministerin erläuterte: „Das ist ein schöner Erfolg. Mit dem Landespflegegeld in Höhe von 1.000 Euro jährlich stärken wir die Selbstbestimmung der pflegebedürftigen Menschen in Bayern. Sie können damit zum Beispiel den Menschen, die sich um sie kümmern, eine Anerkennung zukommen lassen – oder sich selbst etwas Gutes tun. Auch unser Hebammenbonus stößt weiter auf großes Interesse. Mittlerweile haben wir Anträge von 102 Hebammen bekommen.“

Der Präsident des Landesamts für Pflege, Dr. Dr. Markus Schick, ergänzte: „Wir verstehen uns als Kümmerer für die Belange der Pflege in Bayern. Als erstes großes Projekt werden wir beim Landesamt für Pflege die Abteilung für das neue bayerische Landespflegegeld aufbauen. Ein weiteres zentrales Projekt wird die Unterstützung des Ausbaus der Pflege-Infrastruktur sein – unter anderem mit der Schaffung von mindestens 500 neuen Plätzen in der Kurzzeitpflege zur Entlastung der Familien von Pflegebedürftigen sowie von jährlich rund 1.000 neuen stationären Pflegeplätzen. Das Landesamt wird darüber hinaus Aufgaben u.a. in den Bereichen Hospiz- und Palliativversorgung, Demenzstrategie, Ehrenamt in der Pflege und beim Bayerischen Hebammenbonus in Höhe von jährlich 1.000 Euro übernehmen.“

Huml erläuterte: „Bereits seit Mitte Juli organisiert ein Kernteam die ersten Fachaufgaben der Behörde. Aktuell sind 26 Beschäftigte am Landesamt tätig, bis Jahresende sollen es bereits 50 sein.“

Füracker ergänzte: „Das Landesamt für Pflege konnte nur deshalb so schnell starten, weil wir auf eine engagierte Zusammenarbeit vor Ort bauen konnten. Ich bedanke mich daher bei den Verantwortlichen in der Region, allen voran bei Herrn Oberbürgermeister Michael Cerny, Herrn Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz und bei der Immobilien Freistaat Bayern, die den Mietvertrag für den Freistaat Bayern geschlossen hat. Ich bin mir sicher: In der schönen Stadt Amberg und seiner Umgebung werden sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes für Pflege sehr wohlfühlen.“

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.