München:

Dritte Förderrunde für Ladesäuleninfrastruktur erfolgreich

Pschierer: „Dritte Förderrunde für Ladesäulen in Bayern übertrifft alle Erwartungen“

MÜNCHEN Die dritte Förderrunde für die Ladesäuleninfrastruktur in Bayern übertrifft alle Erwartungen. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Franz Josef Pschierer: Mit 238 Förderanträgen ist die dritte Runde unseres Förderprogramms die bislang erfolgreichste. Es wurden mehr Anträge gestellt als in den beiden Runden zuvor zusammen. Damit werden voraussichtlich mehr als 630 zusätzliche Ladesäulen mit rund 1.200 Ladenpunkten errichtet  bei einem Fördervolumen von knapp 4 Millionen Euro und dadurch angestoßenen Gesamtinvestitionen von rund 10 Millionen Euro. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Mobilität in unseren Großstädten und zur Verbesserung der Luftqualität. Zugleich erweist sich die bayerische Förderung für Ladesäulen als ein wichtiges Instrument, um den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bayern voranzubringen. Mit den Anträgen aus der dritten Förderrunde werden wir die Zahl geförderter Ladesäulen in Bayern auf insgesamt rund 1.100 mehr als verdoppeln können.

Neben einem möglichst flächendeckenden Netz an Ladeinfrastruktur sei jedoch auch die Auffindbarkeit von Ladepunkten wichtig: Mit dem Ladeatlas Bayern stellen wir ein Werkzeug bereit, das dem Nutzer den Weg zur nächsten freien Ladesäule weist und das wir kontinuierlich weiterentwickeln. Der Ladeatlas Bayern verzeichnet inzwischen über 2.300 öffentlich zugängliche Ladestandorte in Bayern. Mit der dritten Förderrunde kommen wir unserem Ziel von 7.000 öffentlich zugänglichen Ladesäulen in Bayern bis zum Jahr 2020 ein großes Stück näher so Pschierer.

Das Förderprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayern“ wird von der Kompetenzstelle Elektromobilität bei der Bayern Innovativ GmbH koordiniert und realisiert, die den Markthochlauf der Elektromobilität in Bayern unterstützt (http://www.bayern-innovativ.de/elektromobilitaet).

Den Ladeatlas Elektromobilität Bayern“ finden Sie hier: ladeatlas.elektromobilitaet-bayern.de.

Detaillierte Informationen über das Förderprogramm Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Bayernfinden Sie unter www.elektromobilitaet-bayern.de/foerderung.

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.