München -Regensburg:

Startschuss für neues staatliches Mobilfunkzentrum

Pschierer: Neues Mobilfunkzentrum bei der Regierung der Oberpfalz wird zentrale Anlaufstelle für den Mobilfunkausbau in Bayern

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer gibt heute zusammen mit Herrn Regierungspräsidenten Axel Bartelt den Startschuss für das neue Mobilfunkzentrum bei der Regierung der Oberpfalz.

Die Staatsregierung gestaltet aktiv Bayerns Aufbruch in die Gigabitgesellschaft. Dazu setzen wir unsere Mobilfunkinitiative konsequent um. Das neue Mobilfunkzentrum ist ein zentraler Baustein unserer Initiative. Es wird als bayernweite Beratungs,- Informations- und Förderstelle den Kommunen umfassende Hilfestellungen bei der Durchführung des Bayerischen Mobilfunkförderprogramms geben. Ziel unseres Förderprogramms ist es 500 neue Maststandorte in bisher unversorgten Gebieten zu errichten und dadurch die Mobilfunkabdeckung deutlich zu verbessern. Dafür stehen 80 Millionen Euro bereit. Das Förderprogramm soll im Herbst starten betont Pschierer.

Das Mobilfunkzentrum wird mit zehn neuen Stellen ausgestattet. Es führt im Rahmen des Förderprogramms die Markterkundung durch, berät und unterstützt Gemeinden bei Förderbedingungen und Antragstellung, verwaltet das Online-Antragsportal, hält Vertragsmuster bereit und hilft bei der Kommunikation zwischen den beteiligten Kommunen und Mobilfunkunternehmen.

Mit dem bei uns angesiedelten Mobilfunkzentrum entwickelt sich die Regierung der Oberpfalz bei der staatlichen Förderung der Digitalisierung zu einem echten Kompetenzzentrum betont Regierungspräsident Axel Bartelt. Bereits seit 2016 sind wir aktiv mit der fachlichen Koordinierung des Förderprogramms Digitalbonus befasst. Das Mobilfunkzentrum bildet nun den nächsten Schritt. Die Bayerische Staatsregierung stellt mit dem Förderprogramm ein wirksames Instrumentarium zur Verfügung, um gemeinsam mit den Kommunen und Mobilfunkbetreibern die Mobilfunkversorgung im Freistaat Bayern zu verbessern.

Neben dem Förderprogramm für Kommunen umfasst die Mobilfunkinitiative der Bayerischen Staatsregierung eine Förderung für die Ertüchtigung von Masten des Behördlichen Digitalfunks BOS und eine Vereinbarung mit der Mobilfunkwirtschaft, das Netz in Bayern auszubauen. Pschierer: Ich sehe bereits heute deutliche Fortschritte. Allein im ersten Halbjahr wurden rund 50 neue Maststandorte verwirklicht und über 900 bestehende Standorte aufgerüstet. Im Schulterschluss mit Wirtschaft und Kommunen wollen wir so insgesamt 1000 neue Maststandorte bis 2020 in Bayern realisieren

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.