München:

Huber: Bei Anruf Klimaschutz
Neue Info-Hotline für Kommunen eingerichtet

Klimaberatung ist für Kommunen zukünftig nur noch einen Anruf entfernt: Eine neue Hotline für Gemeinden und Landkreise steht ab jetzt für individuelle Informationen zur Verfügung. Umweltminister Dr. Marcel Huber betonte zum Start: „Erfolgreicher Klimaschutz braucht viele Helfer. Nur gemeinsam kann Bayern klimasicher gemacht werden. Auch Kommunen stehen vor großen Herausforderungen. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel können für Kommunen zum Erfolgsmodell werden. Deshalb heißt es jetzt: Bei Anruf Klimaschutz. Die Info-Hotline bietet in Zukunft einen sehr einfachen Weg, sich direkt über die verschiedenen Möglichkeiten beim Klimaschutz vor Ort zu informieren.“ Die Hotline wurde vom Bayerische Energieagenturen e.V. im Rahmen seiner Partnerschaft in der Bayerischen Klima-Allianz eingerichtet. Unter der kostenfreien Hotline stehen den Kommunen täglich unabhängige und neutrale Experten für Fragen rund um Energie und Klimaschutz zur Verfügung. „Wir sehen uns als Partner der bayerischen Kommunen in der Entwicklung von zukunftsfähigen Lösungen bezüglich Energie und Klimaschutz und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Ludwig Friedl, der Vorsitzende des Bayerischen Energieagenturen e. V.

Bayern bleibt von den unvermeidbaren Veränderungen des Klimawandels nicht verschont. Zukünftig werden mehr extreme Wetterereignisse erwartet, nassere Winter und trockenere Sommer. Untersuchungen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt belegen: Im Zeitraum von 1931 bis 2015 hat die Lufttemperatur in Bayern um 1,4 °C zugenommen. Die Folgen sind unter anderem eine zunehmende Hitzebelastung, eine Verlängerung der Vegetationsperiode um 26 Tage (1961 bis 2010), eine Veränderung von Tier- und Pflanzenarten, eine Ausbreitung neuer Arten wie der Tigermücke oder veränderte Bedingungen für den Tourismus.

Die Folgen dieser Entwicklungen zeigen ihre Auswirkungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens – vor allem auch auf kommunaler Ebene. Deshalb ergreift der Freistaat mit dem Klimaschutzprogramm Bayern 2050 umfassende Maßnahmen. Ziel ist es, die jährlichen Treibhausgas-Emissionen in Bayern bis 2050 auf unter zwei Tonnen pro Einwohner zu senken.

Der Bayerische Energieagenturen e.V. ist seit 2017 Mitglied der Bayerischen Klima-Allianz. Zweck des Vereins ist die Förderung und die aktive Mitwirkung bei der Umsetzung der Energiewende in Bayern.

Weitere Informationen zum Klimaschutz in Bayern unter www.klimaschutz.bayern.de

Quelle: stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.