München:

Huml setzt auf Tagespflege zur Entlastung pflegender Angehöriger – Bayerns Gesundheitsministerin zur Eröffnung der Caritas Tagespflege Jakobus in Oberfranken

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf die Entlastung von pflegenden Angehörigen durch Tagespflegeeinrichtungen. Anlässlich der Eröffnung der Caritas Tagespflege im oberfränkischen Neunkirchen am Brand betonte Huml am Sonntag: „Wie wir mit alten, hilfsbedürftigen Menschen umgehen, sagt viel über unsere Gesellschaft aus. Immer seltener gibt es Großfamilien, in denen sich die Pflege hilfsbedürftiger Angehöriger auf mehrere Schultern verteilt. Darauf müssen wir reagieren und noch mehr Angebote schaffen, die das ausgleichen.“

Huml fügte hinzu: „Die Tagespflege ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie ein solches Angebot aussehen kann. Eine Entlastung von häuslich Pflegenden trägt auch dazu bei, dass Pflegebedürftige möglichst lange in der gewohnten häuslichen Umgebung bleiben können.“

Die neue Tagespflege Jakobus in Neunkirchen ergänzt die Angebote im Landkreis Forchheim und ist mit 30 Plätzen die wohl größte solitäre Tagespflege in ganz Oberfranken. Huml erläuterte: „Ins Haus Jakobus in Neunkirchen kommen pflegebedürftige Menschen, um einen strukturierten Tag zu erleben. Sie erleben Gemeinschaft mit anderen Gästen. Gleichzeitig ermöglicht die Tagespflege Jakobus den Angehörigen eine Auszeit von ihrer anstrengenden Tätigkeit.“

Huml unterstrich: „Die Tagespflege kann eine Versorgungslücke zwischen ambulanten und vollstationären Pflegeangeboten schließen. Außerdem hilft sie, den oft schwierigen Spagat zwischen Beruf und Pflege besser zu bewältigen. Dieser Aspekt ist besonders bedeutsam, wenn berufstätige Kinder und jüngere Verwandte die Pflege übernehmen.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Seit dreieinhalb Jahren werden Tagespflegeangebote vom Gesetzgeber stärker als zuvor begünstigt. Der Besuch einer Tagespflegeeinrichtung verringert seitdem nicht mehr den Anspruch auf Pflegegeld oder Pflegesachleistung. Das heißt, es stehen mehr finanzielle Mittel für den Pflegebedürftigen zur Verfügung.“

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.