München:

Bayerischer Kandidat zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt / Justizminister Bausback: „Cornelius Böhm ist eine Idealbesetzung!“

Der Richterwahlausschuss hat heute in Berlin den Ministerialrat im Bayerischen Staatsministerium der Justiz, Herrn Cornelius Böhm, zum Richter am Bundesgerichtshof gewählt. Der bayerische Justizminister und Vertreter Bayerns im Richterwahlausschuss, Prof. Dr. Winfried Bausback, äußert sich kurz nach der Wahl hoch erfreut: „Herr Böhm ist als herausragend leistungsstarker, pflichtbewusster und vielfältig erfahrener Jurist eine Idealbesetzung für den Bundesgerichtshof. Ich gratuliere ihm von Herzen und wünsche ihm für seine herausfordernde und verantwortungsvolle Aufgabe alles Gute und viel Erfolg!“

Der in Reutlingen geborene Cornelius Böhm (50 Jahre) trat am 1. Januar 1997 in die bayerische Justiz ein. Auf seinen Karrierestart beim Landgericht München I folgte eine gut zweijährige Abordnung an das bayerische Justizministerium. Nach Stationen bei der Staatsanwaltschaft München I (ab Februar 2001), dem bayerischen Finanzministerium (ab April 2002) und dem Amtsgericht München (ab April 2004) war er ab April 2005 für über sechs Jahre beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz tätig. Von 2011 bis 2015 war Cornelius Böhm als Richter am Oberlandesgericht München Mitglied des 23. Zivilsenats. Seit 16. Juli 2015 ist er als Ministerialrat am Bayerischen Staatsministerium der Justiz Referatsleiter in der Zivilrechtsabteilung und unter anderem für Schuld- und Verbraucherschutzrecht sowie Handels-, Gesellschafts- und Haftungsrecht zuständig. Daneben hat sich Herr Böhm auch für die juristische Aus- und Fortbildung engagiert. So war er etwa als Prüfer in Juristischen Staatsexamina sowie im Wirtschaftsprüferexamen tätig.

Bausback: „Mit Cornelius Böhm kann die bayerische Justiz einen weiteren hervorragenden Juristen an den Bundesgerichtshof entsenden. Dies ist ein besonderer persönlicher Erfolg für Herrn Böhm und zugleich eine großartige Auszeichnung für die gesamte bayerische Justiz!“

Quelle: stmj.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.