Berlin:

Mittelstandsbeauftragter Hirte: „Wir wollen die Gründungskultur weiter stärken“

Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, hat gestern das Expertenforum
„Impulse zur Stärkung der Gründungskultur in Deutschland“ im Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie eröffnet. Über 100 Fachteilnehmerinnen und -teilnehmer erörterten insbesondere die
aktuellen Studienergebnisse des Global Entrepreneurship Monitors (GEM) mit dem Ziel, Potenziale und
Vorschläge für eine nachhaltige Gründungsdynamik zu entwickeln.


Hirte: „Die aktuellen Daten des Global Entrepreneurship Monitors zeigen, dass wir in verschiedenen
Handlungsfeldern mehr tun können, damit die Gründungsdynamik in Zukunft steigt. Trotz guter
Gründungsinfrastruktur und öffentlichen Förderprogrammen hat die Gründungsquote in Deutschland im
internationalen Vergleich noch Luft nach oben. Deshalb wollen wir mit einer Gründungsoffensive vor
allem die Gründungskultur weiter stärken und den Menschen mehr Mut zum Gründen machen.“
Die GEM-Studie, die in Kooperation zwischen dem Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der
Uni Hannover und dem RKW Kompetenzzentrum veröffentlicht wird, zeigt sowohl Gründungsaktivitäten
und -einstellungen als auch gründungsbezogene Rahmenbedingungen in Deutschland im Vergleich zu 54
Ländern auf. Neben der Vorstellung der aktuellen GEM-Studie diskutieren die Experten über die
Verbesserung der Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer sowie der Gründungskultur in
Deutschland.
Die Studie zeigt, dass der Trend bei Gründungen in Deutschland nach oben geht. Die Gründerquote ist
2017 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Sie lag bei 5,3 Prozent; in Kanada und Estland liegt sie
allerdings bei ca. 20 Prozent. Eine solche Entwicklung lässt sich nicht in allen
technologiebasierten Ländern feststellen. Auch gab es 2017 in Deutschland sieben Mal mehr
Chancengründungen als Gründungen aus Mangel an Erwerbsalternativen. Das ist der höchste Wert seit
der erstmaligen Ermittlung im Jahr 2002. Auch sehen 42 Prozent der 2017 befragten Personen in der
Region, in der sie leben, in den nächsten sechs Monaten gute Chancen für eine Unternehmensgründung
– so viele wie nie zuvor.
Die Veranstaltung ist eingebettet in die Europäische Nachhaltigkeitswoche vom 30. Mai bis 5. Juni
2018, denn Gründungen sind zukunftsorientiert und leisten insgesamt einen Beitrag für ein
nachhaltiges Wirtschaftswachstum und damit zur Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.
Weitere Informationen finden Sie hier.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2018/20180605-hirte-wir-wollen-die-gruendungskultur-weiter-staerken.html

Quelle:bmwi.bund.de
______________________________________________________________

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.