München:

Bayerns Justizminister Bausback stellt neues Bayerisches Oberstes Landesgericht vor: „Weiterer Meilenstein für eine noch stärkere bayerische Justiz in einem starken Rechtsstaat / Gleiche Rechtsanwendung in ganz Bayern in wichtigsten Fragen sorgt für noch mehr Rechtssicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger!“

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat in seiner Regierungserklärung am 18. April 2018 angekündigt das Bayerische Oberste Landesgericht neu zu errichten. Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback stellt heute in München das neue Gericht vor und informiert über seine Ausgestaltung. Bausback: „Das neue Bayerische Oberste Landesgericht ist bundesweit einmalig und ein weiterer Meilenstein für eine noch stärkere bayerische Justiz in einem starken Rechtsstaat Bayern. Es knüpft an die große Tradition des Bayerischen Obersten an und unterstreicht den Führungsanspruch Bayerns, wenn es darum geht, mit einem starken Rechtstaat für unsere Bürgerinnen und Bürger da zu sein. Seine Urteile und Beschlüsse werden richtungsweisend sein für die Rechtsprechung bundesweit!“

Anders als bisher werde künftig ein Gericht wichtigste Rechtsfragen für ganz Bayern klären. Bausback: „So werden etwa bürgerlich-rechtliche Streitigkeiten über bayerisches Landesrecht künftig abschließend in Bayern und nicht in Karlsruhe entschieden! Mit der damit verbundenen Vereinheitlichung der obergerichtlichen Rechtsprechung stellen wir eine gleiche Rechtsanwendung für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Bayern sicher. Wir sorgen für eine bessere Vorhersehbarkeit von Entscheidungen und damit für mehr Rechtssicherheit.“

Der Aufgabenbereich im Einzelnen wird in der Diskussion mit der gerichtlichen Praxis noch näher fixiert. Geplant sind derzeit etwa Zuständigkeiten für Revisionen gegen Strafurteile der Amtsgerichte, für Revisionen in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten über Landesrecht und für sofortige Beschwerden gegen Entscheidungen der Vergabekammern. Bei der Errichtung des neuen Gerichts werden auch die wichtigen Ziele der Heimatstrategie berücksichtigt. So werden neben dem Sitz des Bayerischen Obersten Landesgerichts in München Außensenate in Nürnberg und Bamberg entstehen. „So stärken wir auch die dortigen Justizstandorte und damit die Regionen“, so der Justizminister.

Bausback: „Wir haben bereits konkrete Überlegungen erarbeitet, die wir sehr zeitnah mit den anderen Ressorts, der gerichtlichen und staatsanwaltschaftlichen Praxis und den betroffenen Verbänden abstimmen werden. Ziel ist es, möglichst bald in den Ministerrat und den Bayerischen Landtag zu kommen. Denn wir wollen, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet wird!“

Bayerns Justizminister abschließend: „Die Entscheidung unseres Ministerpräsidenten ist eine herausragende Nachricht für die bayerische Justiz, über die wir uns alle sehr freuen! Was mir aber noch viel wichtiger ist: Mit dem neuen Bayerischen Obersten schaffen wir noch mehr Rechtssicherheit in Bayern. Wir stärken so das Vertrauen unserer Bürgerinnen und Bürger in unseren Rechtsstaat und verankern die bayerische Justiz noch mehr in der Mitte unserer Gesellschaft. Das ist von unschätzbarem Wert. Denn wir dürfen nie vergessen: Eine starke Justiz und ein starker Rechtsstaat, die das Vertrauen der Menschen genießen, sind Fundament und Kit zugleich für unser Gemeinwesen! Deshalb: Das neue Bayerische Oberste ist vor allem ein großartiger Erfolg für den starken Rechtsstaat Bayern und für seine Menschen!“

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.