München:

Neue Internet-Filme werben bei jungen Leuten für Organspendeausweis – Das Motto der Kampagne von Bayerns Gesundheitsministerin Huml lautet: „Keine Ausreden. Entscheide dich jetzt!“ – Mit dabei sind jetzt die YouTuber AlexiBexi, freshtorge und Space Frogs

Das bayerische Gesundheitsministerium hat an diesem Wochenende im Internet neue Filme zum Thema Organspende insbesondere für junge Leute gestartet. Dabei hinterfragen die bekannten YouTuber AlexiBexi, freshtorge und Space Frogs auf humorvolle Weise häufige Vorurteile und Ausreden im Zusammenhang mit Organspenden. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml betonte am Sonntag: „Mein Ziel ist, dass mehr Menschen als bisher einen Organspendeausweis bei sich tragen. Denn wer zu Lebzeiten eine selbstbestimmte Entscheidung trifft, kann seine Familie in schweren Stunden entlasten.“

Mit den neuen Filmen setzt die Ministerin die erfolgreiche Organspende-Kampagne mit dem Motto „Keine Ausreden. Entscheide dich jetzt!“ fort. Die ersten Mitwirkenden waren vor zwei Jahren der Stimmenimitator Chris Boettcher, die Kabarettistin Sissi Perlinger, der Komiker Harry G und der YouTube-Star Joyce Ilg. Deren Videos wurden seit April 2016 bereits über 1,5 Millionen Mal angeklickt.

Huml unterstrich: „Ich freue mich, dass unsere Kampagne so viel Zuspruch erhalten hat. Ziel war es, eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema anzuregen und die persönliche Entscheidung zur Organspende zu erleichtern. Das ist uns gelungen. Um verschiedene Zielgruppen anzusprechen, haben wir bewusst sehr unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler ausgewählt.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Mit der Kampagne haben wir an unser Bündnis Organspende Bayern angeknüpft. Zu dem Bündnis haben sich seit der Gründung im Jahr 2016 rund 60 Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammengeschlossen.“

Die Zahl der Organspender in Bayern ist im vergangenen Jahr entgegen dem bundesweiten Trend gestiegen – und zwar von 121 im Jahr 2016 auf 143 im Jahr 2017. Allerdings gab es in Bayern im ersten Quartal 2018 nur 34 postmortale Organspender. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 41. Derzeit warten rund 1.400 Menschen auf ein Spenderorgan.

Huml verwies darauf, dass es seit Anfang 2017 in Bayern eine klare und verbindliche Regelung für die Freistellung der Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern gibt. Die Ministerin erläuterte: „Dadurch ermöglichen wir den Transplantationsbeauftragten den notwendigen Freiraum für ihre verantwortungsvolle Aufgabe im Bereich der Organspende. Denn diese Arbeit ist im dicht gefüllten Klinikalltag nur leistbar, wenn ausreichend Zeit zur Verfügung steht.“

Huml fügte hinzu: „Ich habe mich bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin dafür stark gemacht, eine entsprechende Regelung deutschlandweit umzusetzen. Mit Erfolg: Wir haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass wir eine verbindliche Freistellungsregelung für Transplantationsbeauftragte schaffen. Die mit einer Organentnahme an den sogenannten Entnahmekrankenhäusern verbundenen Aufwendungen sollen zudem besser vergütet werden.“

Die neuen Filme sind unter anderem auf der Onlineplattform YouTube, beim sozialen Netzwerk Facebook sowie unter http://keine-ausreden.bayern/ zu finden.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.