München:

Huml rät zu medizinischer Beratung bei Fernreisen – Bayerns Gesundheitsministerin zum Start der Osterferien: Rechtzeitig auf ausreichend Impfschutz achten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat zum Start der Osterferien darauf hingewiesen, dass vor Fernreisen eine medizinische Beratung wichtig ist. Huml betonte am Freitag: „Zur Vorbereitung von Fernreisen gehört auch, sich über gesundheitliche Risiken im Urlaubsland zu informieren und rechtzeitig auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten. Vor vielen Infektionen können sich Urlauber mit dem Einhalten einfacher Basismaßnahmen wie Mückenschutz und Hygiene, einer medikamentösen Vorsorge oder einer Impfung schützen.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Über die für das jeweilige Reiseland empfohlenen Impfungen kann man sich insbesondere bei Fachärzten für Reise- und Tropenmedizin, beim Hausarzt, in den Tropeninstituten oder beim Gesundheitsamt beraten lassen. Hier können sich Reisende auch über weitere Vorsorgemaßnahmen vor einem Urlaub in bestimmten Ländern informieren – beispielsweise über den Schutz vor Insektenstichen.“

Huml ergänzte: „Wer in den Urlaub fährt, sollte zudem eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabei haben. Der Umfang kann im Rahmen der reisemedizinischen Beratung angesprochen werden.“

Die Ministerin unterstrich: „Auch besteht bei langen Flugreisen sowie bei langen Bus- und Autofahrten ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose, wenn man die Beine während solcher Reisen kaum bewegt. Für junge und gesunde Reisende ist das Risiko, eine tiefe Beinvenenthrombose zu entwickeln, in der Regel sehr gering. Wer jedoch ein erhöhtes Thromboserisiko hat – dies ist zum Beispiel bei Rauchen, hohem Lebensalter, Krebserkrankungen, Hormoneinnahmen und starkem Übergewicht der Fall, sollte vor einer längeren Reise den Rat eines Arztes einholen.“

Huml erklärte: „Gegebenenfalls können Kompressionsstrümpfe oder auch blutverdünnende Medikamente zur Vorbeugung nötig sein. Generell ist es auf langen Reisen ratsam, durch einfache Übungen wie Fußwippen die Muskelpumpe zu aktivieren, auf zu enge Kleidung zu verzichten und Alkohol zu meiden. Außerdem sollte man mehr als sonst auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.“

Die Ministerin betonte: „Mögliche Anzeichen einer Thrombose der tiefen Beinvenen können eine Schwellung und blaue Verfärbung am Unterschenkel, Schmerzen in der Wade oder eine Überwärmung des geschwollenen Beins sein. Bei solchen Beschwerden oder plötzlicher Atemnot sollten Betroffene sofort zum Arzt gehen. Denn eine Thrombose, meist der tiefen Bein- und Beckenvenen, kann schwerwiegende Folgen, wie etwa eine Lungenembolie haben. Deshalb ist es wichtig, sie schnell zu behandeln.“

Das Robert Koch-Institut empfiehlt, sich über aktuelle gesundheitliche Risiken auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu informieren (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laender_Uebersicht_node.html).

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/impfen/reisemedizin.htm

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.