Berlin:

Neues Förderprogramm bringt Klima-Produkte in Serienproduktion
Förderrichtlinie tritt zum 1. März 2018 in Kraft

Mit der sogenannten Kleinserien-Richtlinie startet das
Bundesumweltministerium ein neues Förderprogramm im Rahmen der Nationalen
Klimaschutzinitiative. Gefördert werden Produkte und Verfahren für den
Klimaschutz, die bereits marktreif sind, aber den Durchbruch noch nicht
geschafft haben. Die Richtlinie tritt am 1. März 2018 in Kraft.

Innovative Produkte und Verfahren haben es oft schwer, sich zügig am Markt
durchzusetzen und den Sprung in die reguläre Serienproduktion zu
schaffen. Hier will das Bundesumweltministerium künftig mit
Investitionszuschüssen im Rahmen der Kleinserien-Förderrichtlinie
helfen.

Gegenstand der Förderung sind fünf verschiedene Technologien, die im
Rahmen eines Ideenwettbewerbs und dessen Auswertung durch ein
Expertengremium ausgewählt wurden. Förderfähig sind künftig
1. Kleinstwasserkraftanlagen mit bis zu 30 Kilowatt elektrischer
Leistung in technischen Installationen,
2. energieeffiziente Geräte zur lokalen Sauerstoffproduktion (die
beispielsweise in Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen, chemischen
Prozessen oder Klärwerken zum Einsatz kommen können),
3. dezentrale Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus häuslichem
Brauchwarmwasser (zum Beispiel Duschrinnen, -wannen oder -rohre mit
Wärmetauscher),
4. Bohrgeräte für innovative Erdwärmespeichersonden sowie
5. elektrisch unterstützte Lastenfahrräder und Lastenradanhänger mit
hoher Nutzlast und hohem Transportvolumen für den fahrradgebundenen
Lastenverkehr. Die Förderung von Lastenrädern ist Bestandteil des
Sofortprogramms Saubere Luft.

Von der Förderung profitieren können Unternehmen ebenso wie Kommunen und
weitere Organisationen. Für die Anlagen zur Wärmerückgewinnung aus
häuslichem Brauchwarmwasser können auch Privatpersonen Anträge
stellen.

Förderanträge zu der Richtlinie nimmt das Bundesamt für Wirtschaft und
Ausfuhrkontrolle (BAFA) ab dem 1. März 2018 entgegen. Die Antragstellung
erfolgt ausschließlich online.

Quelle:bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.