Berlin:

Jugend/Nachhaltigkeit
BMUB-Jugendstudie: Umwelt- und Klimaschutz ist für viele junge Menschen
ein Zukunftsthema

Für 44 Prozent der 14- bis 22-Jährigen gehört eine intakte, natürliche
Um-welt zu einem guten Leben unbedingt dazu. Das ist ein zentrales
Ergebnis der ersten repräsentativen Umfrage des Bundesumweltministeriums
unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Damit Umweltschutz gelingt,
sehen die Jugendlichen vor allem eine starke Verantwortung beim Staat. 43
Prozent der Befragten sind überzeugt, dass durch gezielte gesetzliche
Maßnahmen mehr Umweltschutz für Alle erreicht werden kann.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Die Studie zeigt: Umwelt- und
Klimaschutz muss noch stärker in der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen
ankommen. Jugendliche haben ein hohes Interesse an Bildungsangeboten zu
Nachhaltigkeitsthemen. Wenn wir diesen Bildungsauftrag ernstnehmen,
können wir junge Generationen für Umwelt- und Klimaschutz begeistern und
sie motivieren, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.“

Die repräsentative Studie untersucht den Alltag und die Einstellungen
junger Menschen. Für die befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen
sind verlässliche persönliche Beziehungen das Wichtigste im Leben. Im
Alltag spielen Themen wie Ausbildung, Frei-zeit und Entspannung eine
zentrale Rolle. Wenn sie sich Gedanken über Nachhaltigkeit machen, zeigen
die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein hohes Maß an
Problembewusstsein.
So sind 41 Prozent beunruhigt, wenn sie daran denken, unter welchen
Umweltverhältnissen die nachfolgenden Generationen aufwachsen müssen.
Bezüglich ihres eigenen Verhaltens antworten sie widersprüchlich.
Einerseits wollen sie ökologisch und sozial handeln. Andererseits
möchten sie bei bestimmten, Freude bringenden Dingen, wie z.B.
Flugreisen, jetzt und in Zukunft keine Abstriche machen.

Die Studie basiert auf einer Repräsentativbefragung von über 1.000 jungen
Menschen zwischen 14 und 22 Jahren und einer begleitenden, moderierten
Online-Community. Im Gegensatz zu traditionellen Erhebungen wurde das
Vorhaben „Zukunft? Jugend fragen“ dabei durchgängig von der
Zielgruppe selbst begleitet und aktiv mitgestaltet. Forschungsdesign und
Forschungsfragen wurden im Rahmen von Workshops mit jungen Menschen
entwickelt, die Untersuchungsergebnisse in Zukunftswerkstätten diskutiert
und interpretiert. Darüber hinaus wurde für das Vorhaben ein
Jugendbeirat eingerichtet, der sich aus Vertreterinnen und Vertretern von
Umwelt- und Sozialverbänden zusammensetzt.

Die Studie wird auf der BMUB-Konferenz „Zukunft? Jugend fragen!“
vorgestellt und mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutiert.

Die komplette Studie und Informationen zur Konferenz „Zukunft? Jugend
fragen!“ finden Sie unter: www.bmub.bund.de/PU452

Quelle:bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.