München-Kempten:

„MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ – Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler informiert sich vor Ort über das Projekt „MI³NTENSIV Individuell – Innovativ – Interdisziplinär“

„Hochschulen entwickeln passgenaue Konzepte zur MINT-Förderung in ihrer Region“

„Die Nachfrage nach Fachkräften in MINT-Berufen steigt zunehmend. Mit dem Programm ?MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern‘ investieren wir kraftvoll in eine nachhaltige MINT-Förderung an unseren Hochschulen“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute bei seinem Besuch der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Kempten. Er informierte sich vor Ort über Maßnahmen der Hochschule zur MINT-Förderung. „Unsere Hochschulen haben passgenaue Konzepte zur MINT-Förderung in ihrer Region entwickelt. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Stärkung und Sicherung des Wissenschaftsstandorts Bayern“, so der Staatssekretär. „Mit ?MINTerAKTIV‘ unterstützen wir sie dabei, die Rahmenbedingungen für ein MINT-Studium zu optimieren.“ Er ergänzte: „Die Entwicklung der Studierendenzahlen in den MINT-Fächern in den vergangenen Jahren in Bayern zeigt, dass sich unsere Investitionen und Fördermaßnahmen auszahlen: Waren im Wintersemester
2012/2013 rund 128.000 Studierende in einem MINT-Fach eingeschrieben, so sind es aktuell bereits über 150.000 Studierende! Den eingeschlagenen Weg setzen wir konsequent fort.“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, erklärte im Vorfeld: „Die Zukunft Bayerns hängt ganz entscheidend von der MINT-Bildung ab. Leider fehlen den bayerischen Unternehmen schon heute MINT-Fachkräfte, insbesondere im IT-Bereich. Um die Zahl der MINT-Absolventen zu erhöhen, ist es wichtig, die Quote der Studienabbrecher zu verringern. Hier setzt das Projekt ?MINTerAKTIV‘ an. Hauptziel ist es, die Rahmenbedingungen so zu verbessern, dass die Studentinnen und Studenten mit Lust und Begeisterung am Ball bleiben. Auch die bessere Vernetzung beim Übergang von Schule zu Hochschule soll im Rahmen von ?MINTerAKTIV‘ gefördert werden. Somit ist das Projekt ein wichtiger Baustein, um genügend Fachkräfte im MINT-Bereich auszubilden. Deshalb unterstützen wir das Projekt sehr gerne als Sponsoren.“

MINT-Förderung an der HAW Kempten: „MI³NTENSIV Individuell – Innovativ – Interdisziplinär“

Die HAW Kempten nimmt mit ihrem Programm insbesondere Studienanfänger in den Blick. Zum einen möchte sie mit entsprechenden Lernangeboten der Heterogenität der Studierenden begegnen. Zum anderen unterstützt sie Studierende während ihres Studiums dabei, ihre Kompetenzen und ihr Entwicklungspotenzial auszuloten. Hierzu werden hochschulweite Kompetenzrahmen für MINT-Studiengänge entwickelt. Auch Angebote für selbstgesteuertes und selbstreflexives Lernen sowie innovative Lehr-Lern-Arrangements sollen zu einem erfolgreichen Studium beitragen. Ein interdisziplinäres MINT-Kompetenz-Team steht den Studierenden als Ansprechpartner zur Seite.

Das Programm „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“

Im Rahmen des Programms „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ werden Konzepte von Hochschulen gefördert, die zur Steigerung der Attraktivität sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein Studium in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) beitragen. Die Schwerpunkte liegen hierbei u. a. auf der regionalen Verankerung der MINT-Ausbildung, auf der Optimierung des Übergangs von der Schule an die Hochschule, auf der Erhöhung der Durchlässigkeit des Bildungssystems und auf der Begabtenförderung.

Das Wissenschaftsministerium stellt für „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern“ rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen die Initiative als Partner.

Quelle:stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.