Berlin:

2017 mehr Organspender in Bayern als im Vorjahr – Gesundheitsministerin Huml: Erfolgreiche Internet-Kampagne „Keine Ausreden“ wird im März 2018 neu aufgelegt

Die Zahl der Organspender in Bayern steigt und lag 2017 höher als im Vorjahr. Darauf hat Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Donnerstag hingewiesen. Huml betonte: „Die Entwicklung ist erfreulich – allerdings warten in Bayern immer noch rund 1.500 Menschen auf ein Spenderorgan. Deshalb wird das bayerische Gesundheitsministerium auch im neuen Jahr intensiv auf dieses wichtige Thema aufmerksam machen.“

Bis Ende November dieses Jahres waren nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation in Bayern 130 Menschen zu einer Organspende bereit. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es nur 115 – und lediglich 121 im ganzen Jahr 2016.

Huml unterstrich: „Mein Ziel ist, dass sich mehr Menschen mit dem Thema Organspende auseinandersetzen. Wer selbst zu Lebzeiten eine selbstbestimmte Entscheidung trifft, entlastet seine Familie in schweren Stunden. Ein Organspendeausweis sorgt für Klarheit.“

Im März 2018 wird das bayerische Gesundheitsministerium die erfolgreiche Internet-Kampagne „Keine Ausreden. Entscheide Dich jetzt!“ neu auflegen. Dabei sein werden auch dieses Mal YouTube-Stars – die Namen werden voraussichtlich Anfang 2018 feststehen. Beim Start der Internet-Kampagne im April 2016 mitgewirkt hatten der Stimmenimitator Chris Boettcher und die Kabarettistin Sissi Perlinger sowie der Komiker Harry G und der YouTube-Star Joyce Ilg. Die Videoclips sind unter anderem auf der Onlineplattform YouTube, beim sozialen Netzwerk Facebook sowie unter www.keine-ausreden.bayern zu finden.

Huml fügte hinzu: „Sehr erfolgreich war in diesem Jahr auch unsere gemeinsame Organspende-Aktion mit dem Bayerischen Fußballverband: Rund 600 Fußballvereine aller Amateurligen aus ganz Bayern haben sich 2017 an einem Aktions-Spieltag mit dem Motto ‚Organspende‘ beteiligt. Dabei konnten 100.000 Organspendeausweise verteilt werden.“

Mehr zum Thema Organspende finden Sie unter www.keine-ausreden.bayern sowie unter https://www.stmgp.bayern.de/gesundheitsversorgung/organspende/.

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.