München:

„Starke Frauen in MINT-Fächern“ – Würdigung hervorragender Abschluss- und Promotionsarbeiten in Ingenieurswissenschaften

 

Staatssekretär Sibler gratuliert fünf Absolventinnen der Hochschulen in Rosenheim, Würzburg, Kempten, Nürnberg und Erlangen-Nürnberg – Preisträgerinnen erhalten je 2.000 Euro

„Mit Ihrem exzellenten Fachwissen und Ihren hochinteressanten Antworten auf spannende wissenschaftliche Fragestellungen in den Ingenieurswissenschaften ermutigen die Preisträgerinnen junge und interessierte Frauen, sich für ein technisches Studium zu entscheiden. Ich gratuliere zu diesen beispielhaften Leistungen“, betonte Wissenschaftsstaatsekretär Bernd Sibler heute anlässlich der feierlichen Auszeichnung von fünf Absolventinnen für deren hervorragende Abschluss- und Promotionsarbeiten in Ingenieurswissenschaften. Die Preisträgerinnen der Hochschulen in Rosenheim, Würzburg, Kempten, Nürnberg und Erlangen-Nürnberg erhielten die Auszeichnung aus den Händen von Ministerialdirigentin Dr. Andrea Siems. Von ihren Hochschulen wurden sie für den Preis vorgeschlagen. Sie wird vom bayerischen Wissenschaftsministerium seit 1982 jährlich an fünf Frauen vergeben und ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

Staatssekretär Sibler machte deutlich, wie wichtig Frauen in technischen Fächern und Berufen sind: „Der Wissenschaftsstandort Bayern lebt von seinen qualifizierten Kräften. Wir brauchen starke Frauen wie die heute Ausgezeichneten in naturwissenschaftlich-technischen Fächern! Sie gehören zum akademischen Nachwuchs, der zu Innovation und Fortschritt in unserer Gesellschaft maßgeblich beiträgt.“ Mit Blick auf die Entwicklung der Studierendenzahlen stellte der Staatssekretär fest: „Im vergangenen Jahr erreichte der Anteil von Frauen, die ein Studium in einem MINT-Fach aufgenommen haben, mit über 30 Prozent einen neuen Höchststand. Das ist sehr erfreulich. Dennoch haben wir auch weiterhin die Frauenförderung fest im Blick. Wir wollen noch mehr junge Frauen für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium gewinnen.“

Bayern ist 2012 dem Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen beigetreten. Mit dem Programm „MINTerAKTIV – Mit Erfolg zum Studienabschluss“ unterstützt das Wissenschaftsministerium Konzepte von vierzehn Hochschulen, die zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein MINT-Studium beitragen. Darüber hinaus gibt es spezielle Beratungs- und Förderangebote sowie gezielte Mentoring-Programme für Studentinnen. Jährliche Aktionen wie der Girls‘ Day ermöglichen Mädchen und jungen Frauen, praxisnahe Einblicke in technische Berufsfelder zu nehmen, in denen Frauen bislang noch eher selten vertreten sind.

Die Preisträgerinnen sind:
– Katharina Bauer: Bachelorstudium „Wirtschaftsingenieurwesen“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) Rosenheim, Bachelorarbeit: „Konzipierung einer OEE-Datenerfassung für den gesamten Backrohr-Fertigungs- und Logistikprozess auf Basis eines bestehenden MES-Systems und Umsetzung einer Pilotanwendung“,
– Katrin Fürsich: Masterstudium „Nanostrukturtechnik“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Masterarbeit: „The optical constants of NiO studied with resonant x-ray reflectivity and cluster calculations“,
– Dr. Alexandra Harleß: Promotionsstudium „Maschinenbau“ an der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg in enger Kooperation mit der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, Dissertation: „Steigerung der Energie- und Kosteneffizienz bei der Abwärmenutzung durch Optimierung von Strukturrohren in Rohrbündelwärmeübertragern“,
– Sabina Schneider: Masterstudium der Energietechnik an der HAW Kempten, Masterarbeit: „Numerische Simulation turbulenter Strömungen mit Reynoldsspannungsmodellen in Ventilatoren“ und
– Dr. Johanna Schöpfer: Promotionsstudium in Hochfrequenztechnik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Dissertation: „Design und Analyse lokaler Sendeantennen in der 3T-Magnetresonanztomographie“.

Fotos der Veranstaltung stehen ab ca. 15.30 Uhr zum Download zur Verfügung unter: http://www.km.bayern.de/pressematerial.

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.