München:

Huml ruft zum Start der neuen Grippe-Saison zur Impfung auf – Bayerns Gesundheitsministerin: Impf-Empfehlung gilt insbesondere für ältere und chronisch kranke Menschen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat zum Start der neuen Grippe-Saison dazu aufgerufen, sich rechtzeitig gegen diese Viruskrankheit impfen zu lassen. Huml betonte am Sonntag: „Insbesondere chronisch kranke Menschen und über 60-Jährige sollten sich bereits im Herbst vor der Grippe schützen. Unverzichtbar ist diese Impfung auch für das Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.“

Huml, die approbierte Ärztin ist, erläuterte: „Eine Grippe-Erkrankung sollte nicht unterschätzt werden. Es handelt sich dabei nicht um einen harmlosen Schnupfen, sondern um eine ernsthafte Erkrankung. Bei schweren Verläufen kann die Grippe auch Folgen wie eine Herzmuskelentzündung oder Lungenentzündung mit sich bringen.“

Die Ministerin fügte hinzu: „Auch schwangeren Frauen wird die Grippe-Impfung empfohlen. Ansprechpartner für eine Beratung zur Impfung sind zum Beispiel die Hausärzte, Frauen- und Kinderärzte und das Gesundheitsamt.“

Den Start der neuen Grippe-Saison haben Fachleute für Anfang Oktober festgelegt. Allerdings wurden in Bayern bereits im September bislang sieben Grippe-Fälle gemeldet. Davon kamen vier aus Oberbayern und zwei aus Mittelfranken. Der siebte Fall wurde in Unterfranken registriert. Auch in den Sommermonaten kam es vereinzelt zu Grippe-Fällen.

Die Zahl der Grippe-Fälle kann je nach Saison stark schwanken. So wurden in der letzten Grippe-Saison 2016/2017 mit 18.328 gemeldeten Erkrankungsfällen in Bayern relativ hohe Zahlen verzeichnet. In der vorhergehenden Saison 2015/2016 wurden 7.425 Fälle gemeldet, 2014/2015 waren es 16.844.

Die Ministerin unterstrich: „Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich, sondern auch andere Menschen. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen die Möglichkeit einer Grippe-Impfung nutzen.“

Die Impfung muss jedes Jahr aufgefrischt werden. Grund dafür ist, dass der Impfstoff für jede Saison neu zusammengesetzt wird, um den aktuellen Grippeviren zu begegnen. Die Impfung ist in der Regel gut verträglich, die Kosten werden von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.