München:

Berufliche Bildung in Bayern innovativ und leistungsstark – Bayerns Bildungsministerium zu Aussagen der Grünen – Junge Menschen in Bayern haben vielfältige Chancen für Ausbildung, Beruf und Studium

Die Berufsschulen sichern gemeinsam mit Unternehmen und Kammern eine qualitätsvolle Ausbildung junger Menschen und decken damit den Bedarf an leistungsfähigen Fachkräften. Junge Menschen in Bayern haben vielfältige Chancen für Ausbildung, Beruf und Studium. Die berufliche Bildung in Bayern ist innovativ, leistungsstark sowie national und international anerkannt. Das Bayerische Bildungsministerium nimmt zu den Aussagen der Grünen-Fraktion Stellung.

Der Bildungsmonitor 2017 bestätigt Bayerns führende Rolle in der beruflichen Bildung auf Bundesebene. Sowohl bei der Erfolgsquote der Berufsschüler in der dualen Ausbildung wie auch bei der Fortbildungsintensität rangiert Bayern an der Spitze aller Bundesländer. Nirgends in Deutschland ist die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen so niedrig wie in Bayern – ein Erfolg auch der guten beruflichen und speziell der dualen Bildung.

Das Erfolgsmodell berufliche Bildung wird in seiner Vielfalt gesichert und weiterentwickelt. Dazu tragen beispielsweise bei:

–  Das Zusatzangebot „Berufsschule Plus“ bietet Auszubildenden neben der Berufsausbildung auch den Erwerb der Fachhochschulreife. Die Anzahl der Standorte beträgt derzeit 19 und wird zum neuen Schuljahr 2017/2018 auf 25 ausgebaut.

–  Die Attraktivität und Durchlässigkeit der beruflichen Bildung wird weiter gestärkt z. B. durch Vorklassen an    Fachoberoberschulen sowie durch die neuen Ausbildungsrichtungen wie „Internationale Wirtschaft“ und „Gesundheit“.

–  Berufsorientierung wird in allen Schularten praktiziert.

–  Bei der Integration von berufsschulpflichtigen jungen Menschen mit Fluchthintergrund bietet Bayern mit den auf zwei Jahren    angelegten Berufsintegrationsklassen eine bundesweit beachtete Form, wie junge Zuwanderer Deutsch lernen, Werte   kennenlernen und einüben und sich auf eine Berufsausbildung vorbereiten können. Bayern hat die Anzahl der   Berufsintegrationsklassen an den Berufsschulen im Zeitraum von zwei Jahren entsprechend des massiven Zustromes von   jungen zugewanderten Menschen von 448 im September 2015 auf rund 1.100 zum Schuljahr 2017 enorm angehoben.

–  Der Herausforderung der digitalen Berufswelt begegnet das Bayerische Bildungswesen u. a. mit der Vorbereitung von Fach-  und Nachwuchskräften auf die Anforderung von „Industrie 4.0“. Das Bayerische Bildungs- und Wissenschaftsministerium    fördert mit dem Pilotprojekt „Industrie 4.0“ die technische Ausstattung von 16 öffentlichen Berufsschulen mit Sondermitteln.    Zwei Millionen Euro stehen dazu im Doppelhaushalt 2017/2018 bereit.

–   Mit der Zukunftsinitiative „Berufliche Bildung“ werden 100 zusätzliche Stellen in den Jahren 2018 und 2019 für    Berufsschulen sowie Fachober- und Berufsoberschulen bereitgestellt. Der Meisterbonus wird auf durchschnittlich 1.500 Euro    (Gesamtkosten jährlich rund 17 Millionen Euro) erhöht. Zusätzlich werden 10 Millionen Euro 2018 zur Förderung von    Investitionen in Aus- und Weiterbildungseinrichtungen und 5 Millionen Euro für Exzellenzzentren der beruflichen Bildung im    Bereich „Industrie 4.0“ an Berufsschulen eingesetzt.

Die berufliche Bildung in Bayern sichert die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und wird entsprechend gestärkt und konsequent weiterentwickelt.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.