Berlin:

Bürgerbeteiligung
Flasbarth: „BMUB geht bei Bürgerbeteiligung voran“

Rund 2500 Bürgerinnen und Bürger haben bislang an BMUB-Vorhaben wie dem
Nationalen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess II), dem Integrierten
Umweltprogramm 2030 und dem Klimaschutzplan 2050 mitgewirkt. Auch in
Zukunft möchte das BMUB innovative Formen der Partizipation nutzen. Darum
hat das Ministerium 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Verwaltung,
Forschung und Zivilgesellschaft zur Fachtagung „Bürgerbeteiligung auf
Bundesebene – Erfolge und Perspektiven“ nach Berlin eingeladen.

Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth: „Bürgerbeteiligung ist ein
Gewinn für die Demokratie. Mehr direkte Kommunikation zwischen Bürgern
und Politik kann helfen, bessere politische Lösungen zu finden und das
Vertrauen in die Demokratie zu stärken. In der Bundesregierung ist das
BMUB das Vorreiterressort für Bürgerbeteiligung. Unsere Führungsrolle
wollen wir behalten und auch in Zukunft die Bürgerbeteiligung
fortentwickeln und stärken.“

Dass die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sinnvoll ist, belegt eine
aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung. Diese hat die Einbindung der
Öffentlichkeit bei der Erarbeitung des Klimaschutzplans 2050 analysiert.
Im Ergebnis steuerten die Bürgerinnen und Bürger wertvolle Anregungen
und Kommentare bei.

Auch beim Nationalen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess II) oder beim
Integrierten Umweltprogramms 2030 hat das BMUB Bürgerinnen und Bürger
bei der Erarbeitung bundespolitischer Programme aktiv eingebunden. Zudem
hat das BMUB ein Beteiligungsverfahren durchgeführt, um Zufallsbürger
für das Nationale Begleitgremium zu finden, das die Auswahl eines
Standorts für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle begleitet.

Auch künftig wird das BMUB auf Bürgerbeteiligung setzen. Daher erarbeitet
das Ministerium derzeit Standards guter Bürgerbeteiligung, die zu mehr
Qualität und Wirksamkeit eigener Beteiligungsverfahren beitragen sollen.

Weitere Informationen unter: www.bmub.bund.de/buergerbeteiligung

Bertelsmann-Studie zur Bürgerbeteiligung beim Klimaschutzplan
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/die-buergerbeteiligung-zum-klimaschutzplan-2050/

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Quelle:bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.