Augsburg:

Huml: 100 Millionen Euro für Erweiterung Klinikum Augsburg – Gesundheitsministerin: Klinikum wird fit für die Universität – Aktuell größtes laufendes Bauvorhaben an einem bayerischen Krankenhaus

Die medizinische Versorgung in Schwaben wird weiter gestärkt. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml sagte beim Richtfest der Westerweiterung des Klinikums Augsburg am Dienstag: „Allein für den 4. Bauabschnitt, zu dem der Anbau West gehört, sind fast 100 Millionen Euro an Fördermitteln vorgesehen. Die Maßnahme ist damit aktuell das größte laufende Bauvorhaben an einem bayerischen Krankenhaus. Sie sehen: Mit unserem Bauinvestitionen machen wir das Klinikum Augsburg fit für die kommenden universitären Aufgaben.“

Huml ergänzte: „Im Zuge der laufenden Generalsanierung haben wir bereits drei große Bauabschnitte am Klinikum Augsburg unterstützt. Eine neue Zentralsterilisation, eine neue Kinderklinik und die Modernisierung der kompletten OP-Abteilung. Insgesamt haben wir dafür rund 71 Millionen Euro an Fördermittel zur Verfügung gestellt. Mit dem vierten Bauabschnitt kommen jetzt noch einmal fast 100 Millionen Euro dazu.“

Die Ministerin unterstrich: „Die Erweiterung sorgt vor allem für einen enormen medizinischen Fortschritt im Klinikum Augsburg und bringt wichtige Bereiche wie Intensivpflege, die Labordiagnostik oder die Pathologie entscheidend voran. Das Klinikum Augsburg ist ein Garant für eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau.“

Das Klinikum Augsburg ist das einzige Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Regierungsbezirk Schwaben und damit eine der tragenden Säulen der akutstationären Versorgung im gesamten südbayerischen Raum. Mit über 1.600 Betten ist es außerdem die größte Einzelklinik im Krankenhausplan des Freistaats Bayern.

Die Ministerin betonte: „Was für Augsburg gilt, gilt für ganz Bayern: Wir haben in allen Landesteilen ein dicht geknüpftes und leistungsfähiges Netz an akutstationären Einrichtungen. Dafür haben wir seit Beginn der staatlichen Krankenhausförderung Im Jahr 1972 gemeinsam mit den Kommunen über 22 Milliarden Euro an Investitionsmitteln bereitgestellt. Im bundesweiten Vergleich nehmen wir damit einen Spitzenplatz ein.“

Huml unterstrich: „Auch in Zukunft sollen allen Bürgerinnen und Bürgern zeitgemäße und medizinisch hochwertige Krankenhäuser zur Verfügung stehen. Deswegen ist es mir sehr wichtig, die Krankenhausträger durch eine bedarfsgerechte und kontinuierliche Förderung zu unterstützen. Aktuell haben wir dafür über 500 Millionen Euro jährlich vorgesehen.“

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.