Berlin:

Wandern und Walken für die biologische Vielfalt
Zentrale Veranstaltung mit prominenter Besetzung in Kirchzarten

Unter dem Motto „Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!“
waren am 21. Mai 2017 mehrere hundert Menschen im Dreisamtal im Landkreis
Breisgau-Hochschwarzwald unterwegs. Die Initiative „Wandertag
Biologische Vielfalt“ des Bundesamtes für Naturschutz verfolgt das
Ziel, Menschen in Deutschland über das gemeinsame Wandern mit der
biologischen Vielfalt vertraut zu machen.

Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter:
„Naturschutz und Sport lassen sich gut miteinander verbinden,
vorausgesetzt die Natursportler sind umsichtig und innerhalb der
Spielregeln für Schutzgebiete unterwegs. Das tun die allermeisten. Viele
Natursportausbildungen und auch Vereine berücksichtigen den Naturschutz
ohnehin. Und wer nicht nur auf die Streckenlänge und die eigene Bestzeit
achtet, sondern mit allen Sinnen unterwegs ist, wird immer ein Stück
biologischer Vielfalt für sich entdecken.“

Dr. Alfred Herberg, Leiter des Fachbereichs II im Bundesamt für
Naturschutz (BfN): „Mit unserem „Wandertag Biologische Vielfalt“,
den wir vor mittlerweile sieben Jahren ins Leben gerufen haben, wollen wir
die biologische Vielfalt in all ihren Facetten und auch ihre Bedeutung
stärker im Bewusstsein und Handeln der Menschen verankern.“

Die Zentralveranstaltung zur Initiative „Wandertag Biologische
Vielfalt“ fand in diesem Jahr zum ersten Mal im Schwarzwald statt.
Partner vor Ort war das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverband Kirchzarten, der
bereits zum siebten Mal seine Nordic Walking-Veranstaltung „kreuz und
quer durchs Dreisamtal“ ausgerichtet hatte. Die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer hatten auf den drei Strecken von sieben bis 21 Kilometern
Länge nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Schönheiten der
Natur im Blick.

Hintergrund
Die Wanderaktion Biologische Vielfalt
Das BfN veranstaltet seit 2010 jährlich die Wanderaktion Biologische
Vielfalt als Beitrag zur UN-Dekade Biologische Vielfalt. Das Motto lautet:
„Gemeinsam wandern – Vielfalt der Natur erleben!“
Ziel ist es, über das gemeinsame Wandern nicht nur Freude an der Bewegung
in der Natur zu vermitteln, sondern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
gleichzeitig mit Themen der biologischen Vielfalt vertraut zu machen. In
den vergangenen Jahren hat sich bundesweit ein breites Angebot von
Wanderungen etabliert. Die Zahl der jährlich auf lokaler oder regionaler
Ebene teilnehmenden Vereine und Verbände, Verwaltungen und Institutionen
liegt bei durchschnittlich 550, die Zahl der Veranstaltungen bei etwa
1500. Der Aktionszeitrum umfasst die Monate Mai bis Juli. Die
Zentralveranstaltung findet jährlich zeitnah zum Tag Internationalen Tag
der Biologischen Vielfalt am 22. Mai an wechselnden Orten statt.

Quelle:bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.