München:

Bayerische Gefängnisse bilden 2016 noch mehr aus / Justizminister Bausback: „Ausbildung ist wesentlicher Resozialisierungsmotor für ein straffreies Leben nach der Haft!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback zieht eine positive Bilanz der Ausbildungsmaßnahmen für Gefangene im Jahr 2016: „Im vergangenen Jahr konnten wir unser ohnehin schon großes Ausbildungsangebot in den bayerischen Justizvollzugsanstalten noch weiter ausbauen. Mit insgesamt 4.731 Gefangenen absolvierten im Jahr 2016 fast 300 Gefangene mehr eine Ausbildungsmaßnahme als 2015. Das ist ein großer Erfolg – nicht nur für die Gefangenen, sondern für unsere Gesellschaft insgesamt, denn: Ausbildung ist für die Gefangenen wesentlicher Resozialisierungsmotor für ein straffreies Leben nach der Haft und ist damit zugleich der beste Schutz der Allgemeinheit vor neuen Straftaten.“

2016 durchliefen 456 Gefangene Maßnahmen in einem anerkannten Ausbildungsberuf, wie zum Beispiel Schreiner, Maler, Konditor, Maurer oder Kraftfahrzeugmechatroniker. 80 Ausgebildete legten die Gesellen- bzw. Facharbeiterprüfung ab; fast die Hälfte von ihnen erreichte dabei sogar die Note „sehr gut“ oder „gut“. Ferner nahmen 1.670 Gefangene an Ausbildungsmaßnahmen im Rahmen einer sonstigen beruflichen Ausbildung teil. 2.605 Gefangene nutzten die Möglichkeit, außerberufliche Maßnahmen zu absolvieren. 164 Gefangene konnten einen Schulabschluss erwerben.

Bausback abschließend: „Diese sehr erfreulichen Zahlen zeigen auch: Unsere überaus engagierten Justizvollzugsbediensteten und Lehrer in den Justizvollzugsanstalten haben ihre nicht immer einfache Aufgabe, die Gefangenen bei ihrer Ausbildung bestmöglich zu unterstützen, auch 2016 sehr erfolgreich gemeistert. Hierfür gebührt ihnen mein höchster Respekt und herzlichster Dank!“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.