München -Israel:

Lehrkräfte und Bildungsexperten aus Israel informieren sich über Integration in bayerischen Schulen
Vom 5. bis 9. Februar haben 12 Lehrkräfte und Bildungsexperten aus Israel in Schulbesuchen und Expertengesprächen bayerische Integrationskonzepte kennengelernt.

(#wertebuendnis-bayern.de/gemeinsam-fuer-demokratie/)

 

Im Fokus stehen die Bestrebungen Israels und Bayerns, die freiheitliche Demokratie zu festigen und Migrantinnen und Migranten in die jeweiligen pluralistischen politischen Ordnungen zu integrieren.

Dabei bilden historische Erfahrungen die Basis für die jeweilige Entwicklung demokratischer Staatswesen in Israel und Bayern. Gemeinsamkeiten sollen vertieft, neue Wege erschlossen und Kooperationsmöglichkeiten geprüft werden.

„Gemeinsam für Demokratie. Israel und Bayern.“ ist ein Projekt des Wertebündnis Bayern.

 

Die „Auftaktwoche“ des Projekts diente zum Kennenlernen von Beispielen gelungener Integration im Bereich Schule, Berufsbildung und Jugendarbeit hier in Bayern. Dabei wurden durch Lehrkräfte und Bildungsverantwortliche ausgewählte Bereiche der Integration vorgestellt, analysiert und hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf israelische Verhältnisse überprüft. Die Projektwoche bildete den Auftakt für einen intensiven Austausch über Integrationserfahrungen und soll perspektivisch einen gegenseitigen Lernprozess in Gang setzen. Die Teilnehmer qualifizieren sich zu Multiplikatoren, die die realistische Übertragbarkeit von Maßnahmen in die bestehenden Bildungsstrukturen der beiden Länder prüfen. Eine Reise nach Israel schließt sich im kommenden Jahr an.

 

Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich: „Das Projekt ,Gemeinsam für Demokratie. Israel und Bayern.‘ ist beispielhaft für das vertrauensvolle Miteinander und den lebendigen Austausch zwischen Schülern, Lehrkräften und Bildungsexperten beider Länder. Wir wollen unsere guten Beziehungen im Bildungsbereich auch in Zukunft weiter ausbauen.“ 2011 hatten der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, der damalige israelische Bildungsminister Gideon Sa’ar und Avner Shalev, der Direktor der Gedenkstätte Yad Vashem, eine Absichtserklärung zur Vertiefung der bayerisch-israelischen Bildungskooperation unterzeichnet. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit des Freistaats Bayern und Israels im schulischen Bereich, in der Gedenkstättenpädagogik und beim Jugendaustausch. Eisenreich weiter: „Bildung ist der Schlüssel zu Integration. Deswegen investieren wir in Bayern massiv in Unterrichtsangebote für junge Zuwanderer mit Bleibeperspektive – allein 232 Millionen Euro im Jahr 2016. Ich
freue mich sehr, dass wir uns im Rahmen des Projekts, Gemeinsam für Demokratie. Israel und Bayern.‘  mit Israel über Bildungsangebote für junge Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund austauschen können.“

 

Für den israelischen Generalkonsul Dr. Dan Shaham sind zivilgesellschaftliche Begegnungsprojekte „eine wichtige Möglichkeit um gemeinsame Lösungen für gemeinsame Herausforderungen zu finden. Es gibt ein sehr passendes Sprichwort: ‚Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, dann gehe mit jemandem. ‚ Wir möchten an der Seite Bayerns gehen und gemeinschaftlich langfristige Integrationsthemen auf den Weg bringen. Daher ist die Kooperation mit dem Wertebündnis Bayern besonders erfreulich und wichtig für uns.“

„Ziel aller Bemühungen muss es sein“, so Projektträger Jürgen Böhm von der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Lehrerverbände, „Integration in ein demokratisches Staatswesen zum Erfolg zu führen und möglichen antidemokratischen und extremistischen Bestrebungen entgegenzuwirken.“

 

Es handelt sich um eines von derzeit 9 Projekten innerhalb der Initiative für Integration und Toleranz, mit denen das Wertebündnis Bayern daran arbeitet, in den Bereichen Kunst, Kultur, Musik, Sport und politische Bildung Begegnungen auf Augenhöhe zwischen jungen Menschen egal welcher Herkunft zu ermöglichen.

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.