München:

Staatssekretär Eisenreich zum World Safer Internet Day 2017: Medienerziehung ist in Lehrplänen aller Schulen fest verankert – Erweiterung des Angebots der Initiative „Medienführerschein Bayern“
„Für junge Menschen ist der Umgang mit digitalen Medien alltäglich. Medienkompetenz ist eine wichtige Schlüsselkompetenz. Die Schulen leisten einen entscheidenden Beitrag, um Schülerinnen und Schüler fit zu machen für einen reflektierten Einsatz digitaler Medien. Dabei ist von zentraler Bedeutung: In der digitalen Bildung steht in Bayern der Mensch als selbstbestimmter und verantwortungsvoller Nutzer im Mittelpunkt“, sagte Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich anlässlich des morgigen „Safer Internet Day 2017“. „Medienerziehung stellt an allen bayerischen Schulen ein wichtiges Bildungsziel dar. Es ist im LehrplanPLUS für alle Schularten fest verankert. Digitale Medien sind sowohl Gegenstand von Bildung als auch Werkzeug im Bildungsprozess. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen, zugleich aber auch die Risiken im Blick haben“, betonte der Staatssekretär.

Der „Safer Internet Day“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission. In diesem Jahr wird unter dem Motto „Be the change: Unite for a better internet“ weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit aufgerufen.

Umfassende Digitalisierungsstrategie des Bildungsministeriums

Als Antwort auf die Herausforderungen der digitalisierten Welt hat das Bildungsministerium 2016 seine umfassende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. Sie beruht auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Ministerium, Schulen und Sachaufwandsträgern.

Konzepte zur Stärkung der digitalen Bildung

Um die digitale Bildung auch weiterhin an den Schulen zu stärken, hat Bayern vielfältige Konzepte auf den Weg gebracht:

Neue Filmspots der Initiative „Medienführerschein Bayern“

Die Initiative „Medienführerschein Bayern“ der Stiftung Medienpädagogik setzt sich zum Ziel, die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu fördern. Hierfür bietet sie Lehrkräften u.a. Materialien und Unterrichtseinheiten. Zum Safer Internet Day 2017 stellt das Kultusministerium neun neue Filmclips zur Medienerziehung in der 6./7. sowie 8./9. Jahrgangsstufe zur Verfügung. Sie ermöglichen einen altersgerechten Einstieg in die jeweiligen Unterrichtsthemen und regen zur Auseinandersetzung mit aktuellen medienpädagogischen Inhalten an. In den Filmclips werden zentrale Aspekte der Unterrichtsmodule des Medienführerscheins behandelt. Auch klären sie über medienspezifische Chancen und Risiken auf.

Angebote von „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ für alle Schulen im Freistaat nutzbar

Im September 2011 hatte das Kultusministerium das Projekt „mebis – Landesmedienzentrum Bayern“ initiiert. Diese Plattform unterbreitet den Schulen zentrale pädagogische Angebote: eine Online-Mediathek für hochwertige digitale Bildungsmedien, eine Lernplattform zur Gestaltung digitaler gestützter Lehr- und Lernprozesse, ein Prüfungsarchiv mit Abschlussprüfungen zu Übungszwecken sowie ein Infoportal zur Bündelung aller staatlichen Aktivitäten zur schulischen Medienbildung. Seit Jahresbeginn steht „mebis“ neben den staatlichen auch den kommunalen und privaten Schulen zur Verfügung.

Rund 150 „Referenzschulen für Medienbildung“

Seit 2010/2011 werden jährlich 30 „Referenzschulen für Medienbildung“ in allen Schularten etabliert, die an ihren Schulen beispielhaft Medienentwicklungspläne erarbeiten und diese weiteren Schulen zur Verfügung stellen. Aktuell gibt es im Freistaat rund 150 zertifizierte „Referenzschulen für Medienbildung“.

Enges Netzwerk der „Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräfte“ (MiB)

Seit 2002 existiert das Netzwerk der Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräfte (MiB) in allen Schularten in ganz Bayern. Sie sind als Multiplikatoren tätig und unterstützen die Schulgemeinschaft durch Lehrerfortbildungen, schulische Informationsabende für Eltern und Schulprojekte.

Weitere Informationen unter:

www.km.bayern.de/digitalisierung

www.mebis.bayern.de

https://www.km.bayern.de/eltern/erziehung-und-bildung/medien.html

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.