Berlin:

Eröffnung des Global Forum for Food and Agriculture 2017 – die Berliner Welternährungskonferenz
Bleser: „Wasserknappheit ist eine zentrale Herausforderung der Zukunft“

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche eröffnete der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Peter Bleser, am 19. Januar 2017 in Berlin das 9. Global Forum for Food and Agriculture 2017 (GFFA) – Die Berliner Welternährungskonferenz.
Mit dem Titel „Landwirtschaft und Wasser – Schlüssel zur Welternährung“ widmet sich das GFFA 2017 einer der zentralen Ressourcen der landwirtschaftlichen Produktion. Bei der Auftaktveranstaltung erklärt Bleser:

„Die zunehmende Wasserknappheit ist eine zentrale Herausforderung der Zukunft. Um einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser zu erreichen, müssen alle relevanten Akteure ihren Beitrag leisten und sektorenübergreifend zusammenarbeiten. Denn die vielfältigen Herausforderungen der Landwirtschaft, von denen der schonende Umgang mit sauberem Wasser eine zentrale Bedeutung einnimmt, können nur gemeinsam gelöst werden. Auch in Zukunft muss die Produktion von Lebensmitteln für die Ernährungssicherung sichergestellt werden.“

Hintergrund:
Das diesjährige GFFA – Die Berliner Welternährungskonferenz verfolgt das Ziel, Diskussionen zur Rolle der Landwirtschaft beim nachhaltigen Umgang mit der wertvollen Ressource anzustoßen und konkrete Handlungsempfehlungen zu formulieren. Die Auftaktveranstaltung markiert dabei den offiziellen Startschuss für das GFFA und legt den Grundstein für vielfältige Fachdiskussionen.
Teil des GFFA ist auch die Kooperationsbörse, die am kommenden Freitag in Berlin stattfindet und ebenfalls durch den Parlamentarischen Staatssekretär Bleser eröffnet wird. Die Kooperationsbörse bietet dabei 30 nationalen und internationalen Ausstellern, darunter Verbände und Unternehmen, aber auch Hochschulen, Institute und Nichtregierungsorganisationen, aus den Bereichen Landwirtschaft und internationaler Zusammenarbeit eine Plattform zum Austausch und zur Kontaktaufnahme. Die Diskussionen und Debatten fließen in den politischen Höhepunkt des GFFA, der 9. Berliner Agrarministerkonferenz ein, die am Samstag mit Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt unter Beteiligung von Ministerinnen und Ministern sowie Vizeministerinnen und Vizeministern aus etwa 80 Ländern stattfindet und in der das GFFA-Abschlusskommuniqué verabschiedet werden soll.

Quelle:bmel.bund.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.