München:

„Wichtiger Beitrag zum Dialogprozess zum künftigen bayerischen Gymnasium“ – Bildungsminister Dr. Spaenle zur Umfrage der Landes-Eltern-Vereinigung an Gymnasien
Als „wichtigen Beitrag zum Dialogprozess für die Zukunft des bayerischen Gymnasiums“ hat heute Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle die Ergebnisse der Umfrage der Landes-Eltern-Vereinigung an Gymnasien bezeichnet. Diese belegen, dass die Mehrzahl der Eltern für ihre Kinder eine längere Lernzeit am Gymnasium – nämlich neun Jahre – wünscht. An der Umfrage hatten über 30.000 Eltern teilgenommen. „Das Votum für eine längere Laufzeit, das die Eltern abgegeben haben, spiegelt nach meiner Einschätzung auch das Anliegen des Großteils der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium heute wider“, ergänzte der Minister. „Die Schülerschaft ist sehr heterogen, bei der Entwicklung des bayerischen Gymnasiums müssen wir dieser Tatsache gerecht werden. Wir müssen zugleich die Qualität des Gymnasiums sicherstellen“, ergänzte der Minister.

Ministerrat hatte Ende Juli Dialogphase und Eckpunkte für die Weiterentwicklung des Gymnasiums beschlossen

Das Bayerische Kabinett hatte Ende Juli 2016 eine Dialogphase und Eckpunkte zur Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums beschlossen. „Ziel der vielen Gespräche, die ich bereits geführt habe und die ich derzeit führe, ist es, ein langfristig tragfähiges Modell für die Zukunft des bayerischen Gymnasiums zu entwickeln. Dieses muss den geänderten Erfordernissen wie der zunehmend heterogenen Schülerschaft und unterschiedlichen Schulstandorten Rechnung tragen. Es muss organisatorisch machbar sein“, betonte Minister Spaenle.

Die ganze Schulfamilie in den Dialog einbezogen

Die Weiterentwicklung des Gymnasiums ist Minister Spaenle mit großer Sorgfalt angegangen: „Ich habe die ganze Schulfamilie, habe Bildungspolitiker und Experten einbezogen. In Bildungs- und Wissenschaftsfragen geht für mich Qualität vor Geschwindigkeit.“

Die Dialogphase nähert sich langsam dem Abschluss. Regierungsfraktion und Ministerrat werden die entsprechenden Entscheidungen in absehbarer Zeit fällen. Die Neuregelungen sollen ab dem Schuljahr 2018/2019 umgesetzt werden können.

Der Minister machte klar: „Die Frage nach der Lernzeit ist in einen Gesamtkontext gymnasialer Pädagogik fest eingebunden. Andere Säulen sind eine zeitgemäße Lehrerbildung und Gymnasialpädagogik, der Ganztag und der Lehrplan Plus.“

Dr. Spaenle abschließend: „Das Ziel des bayerischen Gymnasiums bleibt ambitioniert: Die jungen Menschen sollen hier Studierfähigkeit, vertiefte Allgemeinbildung, Reflexionsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein erwerben. Dazu bedarf es einer hohen Qualität gymnasialer Bildung. Diesem Anspruch werden wir auch künftig gerecht.“

Quelle: stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.