Augsburg -München:

„Nichtstaatliche Museen bilden materielles historisches Gedächtnis der Regionen und pflegen unser kulturelles Erbe“
Kunststaatssekretär Bernd Sibler zieht Resümee zu den acht Regionalkonferenzen zur Museumsentwicklung

„Die bayerische Museumslandschaft ist äußerst vielfältig und lebendig. Unsere rund 1.250 nichtstaatlichen Museen bereichern den Kulturstaat Bayern in besonderer Weise. Sie bilden das materielle historische Gedächtnis der Regionen und pflegen unser kulturelles Erbe“, betonte Kunststaatssekretär Bernd Sibler heute bei einem Pressegespräch zum Abschluss der Regionalkonferenzen zur Museumsentwicklung in Augsburg. „Daher ist es mir ein wichtiges Anliegen, die Museen bei ihrer wertvollen Aufgabe zu unterstützen. Bei den Regionalkonferenzen konnten wir die Beteiligten vor Ort zusammenbringen und ihnen die Möglichkeit zu einem fruchtbaren Dialog bieten“, ergänzte der Staatssekretär.

Von Juni 2015 bis November 2016 fanden auf Initiative des Staatssekretärs in allen Regierungsbezirken Regionalkonferenzen zur Museumsentwicklung statt, in Oberbayern aufgrund seiner Größe und Vielzahl an Museen zwei. Sie dienten dazu, die Akteure stärker zu vernetzen und gemeinsam Konzepte zu entwickeln, um den Herausforderungen der Zukunft bestmöglich begegnen zu können. Mehr als 550 Vertreter von Museumsträgern, Museumsleiterinnen und -leiter sowie Verantwortliche der vereins- und ehrenamtlich geführten Museen tauschten sich bei den Treffen aus. „Von den konstruktiven Gesprächen zwischen den Beteiligten gingen durchweg wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der regionalen Museumslandschaft aus“, resümierte Staatssekretär Sibler.

Wichtige Themen der Regionalkonferenzen waren insbesondere die Qualitätsverbesserung der Museumsarbeit, die Nutzung des kulturtouristischen Potenzials sowie spezifische Anliegen in den Regionen.

Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern

Staatssekretär Sibler hob hervor, dass die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern die zentrale Service- und Beratungseinrichtung sei: „Als kompetenter Ansprechpartner hilft die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern den Einrichtungen in fachlichen wie finanziellen Fragen weiter. Auch deren Zeitschrift ‚museum heute‘, die aktuell zum fünfzigsten Mal erschienen ist, bietet wertvolle Informationen rund um die Museumsarbeit.“

Um ihre Arbeit passgenau auf die Bedürfnisse der nichtstaatlichen Museen auszurichten, werte die Landesstelle die Ergebnisse der Regionalkonferenzen sorgfältig aus, so der Staatssekretär. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit den Erkenntnissen, die wir bei den Regionalkonferenzen gewonnen haben, ein solides Fundament geschaffen haben, um nichtstaatliche Museen bei ihrer wichtigen Arbeit in Zukunft noch gezielter unterstützen zu können.“

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.