Berlin:

Recycling/Mega Cities
BMUB unterstützt den Aufbau einer modernen Kreislaufwirtschaft in Mega
Cities
Adler: „Flexible Einzellösungen bei der Ver- und Entsorgung“

Der Staatssekretär aus dem Bundesumwelt- und -bauministerium Gunther
Adler hat heute die zweitägige RETech-Konferenz „Nachhaltige
Entsorgungs- und Recyclingkonzepte in Mega Cities“ in Berlin eröffnet.
Die Veranstaltung will Impulse für eine nachhaltige Abfall- und
Kreislaufwirtschaft in Mega Cities geben sowie die Chancen und
Herausforderungen für die beteiligten Akteure beleuchten. Die
internationale Konferenz wird im Rahmen der „Exportinitiative
Umwelttechnologien“ vom BMUB gefördert.

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Staatssekretär Gunther Adler: „Deutsche Unternehmen der Recycling- und
Entsorgungs-wirtschaft, kommunale Betriebe und Hochschulen verfügen über
ein umfassendes Wissen zur Entwicklung einer modernen Kreislaufwirtschaft.
Dieses Know-how können wir anbieten und teilen. Mit Capacity Building und
Know-how-Transfer leisten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung
und schaffen gleichzeitig den Rahmen für die Erschließung weltweiter
Absatzmärkte.“

Die wachsende Weltbevölkerung geht mit einer fortschreitenden
Urbanisierung einher. Derzeit leben bereits rund 50 Prozent aller Menschen
in Städten, in wenigen Jahrzehnten werden es 80 Prozent sein. Mega
Cities, schnell wachsende Ballungsräume und völlig neu entstehende
Großstädte in den Schwellen- und Entwicklungsländern stehen vor großen
Herausforderungen insbesondere bei der Ver-und Entsorgung. Häufig bleibt
die geplante Erschließung hinter dem Wachstum zurück. Patentrezepte für
die strukturelle Planung in Mega Cities gibt es dabei nicht – es braucht
flexible ortsangepasste Einzellösungen.

Auf der Konferenz, die im Rahmen der „Exportinitiative
Umwelttechnologien“ vom BMUB gefördert wird, berichten Referenten aus
internationalen Mega Cities wie Hong Kong, Sao Paulo, Dubai, Singapur und
New York über ihre Erfahrungen und Konzepte und diskutieren gemeinsam mit
deutschen Unternehmensvertretern mögliche Lösungsansätze.

Die „Exportinitiative Umwelttechnologien“ unterstützt das
Auslandsgeschäft der deutschen Umweltwirtschaft, indem sie den Aufbau von
Umwelt-Infrastruktur fördert. Die Exportinitiative soll Wissen und
Anwendung von Umwelt- und Klimaschutztechnologien und innovativer
(grüner) Infrastruktur in Zielländern verbreiten und stärken. Die
Förderinitiative kommt gleichzeitig insbesondere kleinen und
mittelständischen Betrieben, die Unterstützungsbedarf bei der
Internationalisierung ihres „grünen“ Leistungsspektrums haben,
zugute. Mit dem Wachsen der weltweiten Nachfrage nach Umwelt-,
Klimaschutz- und Effizienztechnologien eröffnen sich für deutsche
Unternehmen im internationalen Markt große Chancen. Die Initiative soll
außerdem dazu beitragen, die Vermittlung und Anwendung global
einheitlicher Umweltstandards und Rahmenbedingungen zu befördern.

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Quelle:bmub.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.