Berlin:

Mehr Forschung zu Flucht, Migration und Integration

Die Themen Flucht, Migration und Integration stehen im Mittelpunkt mehrerer neuer Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Damit stärkt das BMBF auf diesem Gebiet die Forschung insbesondere der Geistes- und Sozialwissenschaften. Insgesamt stellt das BMBF für die Förderung der Migrationsforschung rund 18 Millionen Euro bereit.

„Die Stimme von Wissenschaft und Forschung muss in der Diskussion um Flucht, Migration und Integration deutlich zu hören sein. Wir brauchen für dieses komplexe Themenfeld dringend weitere Expertise aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Das BMBF unterstützt die Forschung deshalb an drei Punkten: Wir wollen vorhandenes Wissen über Flucht und Migration besser verfügbar machen, die Datengrundlage über Flüchtlinge in Deutschland verbessern und gezielt den Blick auf die gesellschaftlichen Folgen der Zuwanderung richten. Eine wichtige Rolle spielt bei allen Maßnahmen immer auch die Vermittlung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in Politik und Gesellschaft“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka.

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Unter der Überschrift „Migration und gesellschaftlicher Wandel“ ruft das BMBF Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuell dazu auf, gemeinsam mit Institutionen, Unternehmen und Akteuren der Zivilgesellschaft, den durch Migration angestoßenen gesellschaftlichen Wandel zu erforschen. Betrachtet werden sollen dabei aktuelle Fragen etwa zu Auswirkungen der Migration auf Wertediskussionen, Geschlechterrollen, Kultur, Sprache oder Religion. Weiter soll untersucht werden, welchen Einfluss Migration auf gesellschaftliche Institutionen in Bereichen wie Bildung, Arbeit, Gesundheit, Verwaltung oder Politik hat, und wie sich öffentliche und private Organisationen diesen Entwicklungen stellen. Damit Forschungsergebnisse schneller in der Praxis umgesetzt werden und dort einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten können, richtet das BMBF bei dieser Förderung ein besonderes Augenmerk auf den Anwendungsbezug. Deshalb sind auch Praxispartner aus Unternehmen und Organisationen aufgerufen, sich mit Projektideen zu beteiligen. Das BMBF stellt für „Migration  und gesellschaftlicher Wandel“ insgesamt zwölf Millionen Euro bereit.

Im Projekt „Flucht – Forschung und Transfer. Flüchtlingsforschung in Deutschland“ werden Erkenntnisse der Flüchtlingsforschung zusammengetragen und in einer Forschungslandkarte sichtbar gemacht. Zudem werden Ergebnisse zu politisch relevanten Fragen, etwa nach Fluchtursachen oder Herausforderungen der Integration, zusammengeführt und für den Wissenstransfer in Politik, Verwaltung, Medien und Gesellschaft aufbereitet. Das mit 700.000 Euro geförderte Projekt ist im Sommer gestartet und wird vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück und dem Internationalen Konversionszentrum Bonn (BICC) Bonn umgesetzt.

Zur Verbesserung der Datengrundlage zur Situation geflüchteter Menschen ist im Juli die Längsschnittuntersuchung „Geflüchtete Familien“ (GeFam-Studie) gestartet. Diese Befragung wird in Kooperation zwischen dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ), dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) durchgeführt. Die mit 5,5 Millionen Euro geförderte und auf drei Jahre ausgelegte Studie umfasst die Befragung von rund 1600 Familien, die mit ihren Kindern oder anderen minderjährigen Familienangehörigen zwischen Anfang 2013 und Anfang 2016 in Deutschland Schutz gesucht haben. Im Mittelpunkt der Studie stehen die schulische wie berufliche Bildung sowie die aktuelle berufliche Situation und gesellschaftliche Teilhabe. Die GeFam-Studie ergänzt die Anfang 2016 gestarteten „IAB-BAMF-SOEP Stichprobe“, bei der rund 2000 erwachsene Flüchtlinge zu ihrer Lebenssituation in Deutschland befragt werden. Die Forschungsdaten werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im In- und Ausland über die Forschungsdatenzentren des SOEP und des IAB bereitgestellt.

Weitere Informationen:

Zur Forschungslandkarte „Flucht“: https://flucht-forschung-transfer.de

Zur Längsschnittuntersuchung „Geflüchtete Familien“: http://www.diw.de/gefam

Zum BMBF-Rahmenprogramm Geistes- Kultur- und Sozialwissenschaften: https://www.bmbf.de/de/geistes-und-sozialwissenschaften-152.html

Quelle:bmbf.bund.de

Ps: Das passiert wenn sozialdemokraten Abitur für jeden schaffen aber den Lernstoff abschaffen. Früher war Völkerwanderung Thema im Fach Geschichte.

Die CDU muss aber auch alles nachmachen wie die Tiere im Zoo !

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.