München:

Kultusministerium: Quote der Pflichtwiederholer liegt in Bayern bei 1,6 Prozent – Vermeintlicher „Sitzenbleiber-Atlas“ wirbelt Äpfel und Birnen durcheinander
Es gibt Schülerinnen und Schüler, die versetzt worden sind, aber freiwillig ein Jahr wiederholen, um Lücken zu schließen und erfolgreich den Weg fortzusetzen. Und es gibt Schülerinnen und Schüler, die ein Schuljahr pflichtgemäß wiederholen, damit sie ihr Bildungsziel weiter verfolgen können.

Die heute erschienenen Zahlen eines Verbraucherportals zum „Sitzenbleiben“ unterscheiden nicht zwischen diesen beiden Situationen, sondern sie wirbeln unqualifiziert Äpfel und Birnen durcheinander – und das mit dem Fingerzeig auf einzelne Städte, ohne dabei das schulische Angebot vor Ort zu berücksichtigen. Dies geschieht unter Verkennung von Realitäten: Es gibt beispielsweise Schüler, die die 5. Jahrgangsstufe zuerst auf der Mittelschule erfolgreich durchlaufen, dann auf die Realschule wechseln, aber bewusst die 5. Jahrgangsstufe wiederholen, ohne dies zu müssen.

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In Bayern wiederholen gegenwärtig pflichtgemäß rund 1,6 Prozent aller Schülerinnen und Schüler allgemeinbildender Schulen eine Jahrgangsstufe, die Quote konnte in den vergangenen Jahren durch Maßnahmen der individuellen Förderung leicht gesenkt werden.

Um dem einzelnen Schüler die für ihn nötige individuelle Förderung und zusätzliche Zeit zu geben, werden im bayerischen Bildungswesen verschiedene Mittel angewandt, z.B. individuelle Fördermaßnahmen
– wie Intensivierungsstunden an den Gymnasien,
– Ergänzungs- und Förderstunden an den Realschulen und
– zusätzliche Förderstunden an den Mittelschulen
– der Ausbau der Ganztagsangebote, über die die Schüler ebenfalls zusätzlich Lernzeit nutzen können.

Völlig in die Irre führt der Ansatz des Portals, die Schulzeit allein nach kommerziellen Kriterien und Kosten zu bewerten – manchmal ist teurer besser als „billiger“, gerade, wenn es um Bildung für junge Menschen geht. Für eine verantwortliche Bildungspolitik geht es darum, die Schülerinnen und Schüler mit einer intensiven Förderung nach Talenten und Interessen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und bei der Ausbildung der Fähigkeiten, das eigene Leben verantwortungsvoll zu gestalten, zu begleiten. Das tut Bayern nachhaltig und mit Erfolg.

Als Belege für eine erfolgreiche Bildungspolitik und ein erfolgreiches Bildungswesen dienen hier z. B.:
– das gute Abschneiden der bayerischen Schülerinnen und Schüler bei nationalen und internationalen Vergleichstests ebenso
– wie die hohe Quote bayerischer Schüler, die die Schule mit einem anerkannten Abschluss verlassen. Bayern gehört mit einer Quote von knapp 96 Prozent bundesweit zu den erfolgreichsten Ländern. Wer einen anerkannten Schulabschluss hat, der hat sehr gute Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
– Entsprechend positiv fallen die Ergebnisse in Bayern aus. Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit ist bundesweit einmalig niedrig – auch ein Erfolg der qualitativ hochwertigen schulischen Bildung in Bayern.

Quelle:stmbw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.