München:

„Bitte stör mich!“ – Huml startet am 10. Oktober Kampagne gegen Depressionen – Positive Bilanz für Schwerpunktkampagne „Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen“

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml startet am 10. Oktober eine Kampagne gegen Depressionen bei Erwachsenen. Huml betonte am Sonntag: „Psychische Erkrankungen haben in den vergangenen Tagen traurige Aktualität erhalten. Klar ist: Eine Depression kann jeden treffen. Wir brauchen einen offeneren Umgang mit psychischen Leiden in der Gesellschaft. Dann haben Betroffene mehr Mut, frühzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.“

Bei der Kampagne handelt es sich um den zweiten Teil des diesjährigen Jahresschwerpunktthemas des bayerischen Gesundheitsministeriums. Die Ministerin unterstrich: „Unter dem Titel „Bitte stör mich! – Aktiv gegen Depression“ werben wir für mehr Aufmerksamkeit und mehr Achtsamkeit. Ich will, dass das Thema sichtbar wird. Ich möchte möglichst viele Berührungspunkte mit diesem Thema schaffen, damit sich möglichst viele Menschen mit dem Thema auseinandersetzen. Psychische Erkrankungen müssen aus der Tabuzone. Betroffene müssen sich in der Gesellschaft angenommen und integriert fühlen, nicht ausgeschlossen und verstoßen.“

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Der 10. Oktober 2016 ist der Internationale Tag der seelischen Gesundheit. Zum Auftakt der Kampagne wird es unter anderem Radio-Spots und einen Kurzfilm geben, der in den sozialen Medien und an bayerischen Bahnhöfen zu sehen sein wird. Im Frühjahr kommenden Jahres soll zudem ein Gesundheitsbericht zum Thema Depression in Bayern vorgelegt werden.

Die Ministerin unterstrich: „Mein erklärtes Ziel ist die Destigmatisierung von psychischen Erkrankungen durch gezielte und sachgerechte Information der Menschen in Bayern – damit es nicht passiert, dass Betroffene aus Angst vor gesellschaftlicher Ausgrenzung keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Klar ist: Eine Depression ist behandelbar – umso früher, desto besser.“

Die Ministerin hatte bereits in den vergangenen Monaten in der Prävention den Fokus auf die psychische Gesundheit gelegt – und zwar von Kindern und Jugendlichen. Diese Kampagne stieß auf großes Interesse. In ganz Bayern fanden in den Monaten Mai bis Juli sehr viele Veranstaltungen statt.

Quelle:stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.