Berlin:

Mehr Geld für Familien mit kleinen Einkommen

Ab Juli 2016 wird der Kinderzuschlag auf 160 Euro erhöht
Gute Nachrichten für Familien mit kleinen Einkommen: Ab dem 1. Juli 2016 wird der
Kinderzuschlag um monatlich 20 Euro auf bis zu 160 Euro pro Kind erhöht. Diese
Verbesserung ist Bestandteil des Gesamtpakets Familienleistungen, das der
Bundestag im letzten Jahr beschlossen hat.

„Mit der Erhöhung des Kinderzuschlags schaffen wir zwei Dinge: Wir erreichen mehr
Familien mit kleinen Einkommen – gerade auch Familien mit vielen Kindern. Und wir
stärken sie darin, mit ihrem selbst erwirtschafteten Einkommen auf sicheren Füßen
zu stehen.“ erklärt Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Für Familien mit geringem Einkommen besteht so eine größere Chance
Grundsicherungsleisten zu vermeiden.

1euro

Hintergrund:

Den Kinderzuschlag können Elternpaare und Alleinerziehende für ihr Kind erhalten,
wenn dieses unverheiratet, unter 25 Jahre alt ist und in ihrem Haushalt lebt und
wenn die Eltern für dieses Kind Kindergeld beziehen. Außerdem sind weitere
Voraussetzungen zu erfüllen: Zum Beispiel müssen die monatlichen Einnahmen der
Eltern mindestens 900 Euro für Elternpaare und 600 Euro für Alleinerziehende
betragen und dürfen eine bestimmte Grenze nicht überschreiten.

Die obere Einkommensgrenze liegt zum Beispiel für ein Elternpaar mit 2 Kindern
und einer monatlichen Miete von 690 Euro warm bei ca. 2.400 Euro brutto. Für ein
Elternpaar mit 3 Kindern und einer monatlichen Miete von 780 Euro warm liegt sie
bei ca. 3.000 Euro. Und für eine Alleinerziehende mit einem Kind und einer
monatlichen Miete von 560 Euro warm liegt die Einkommensgrenze bei ca. 2.000 Euro
brutto.

Wer Anspruch auf Kinderzuschlag hat, kann zusätzlich Bildungs- und
Teilhabeleistungen in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie im Internet unter: www.bmfsfj.de
<http://www.bmfsfj.de/> bzw. www.Familien-wegweiser.de
<http://www.familien-wegweiser.de/>

Quelle:bmfsfj.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.