München:

Huml startet neue App „PlayOff“ gegen Glücksspielsucht – Bayerns Gesundheitsministerin: Angebot hilft, Spielverhalten besser zu kontrollieren

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt gemeinsam mit der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) auf die neue App „PlayOff“ zur Prävention von Glücksspielsucht. Huml betonte am Sonntag: „Unsere kostenfreie App richtet sich an Nutzer von Glücksspielen. Das Angebot soll helfen, das eigene Spielverhalten zu kontrollieren – und so das Spielen zu reduzieren oder sogar ganz aufzugeben. Das Programm gibt zudem Tipps für eine abwechslungsreiche Freizeit ohne Glücksspiele.“

Die Ministerin ergänzte: „Die App bietet außerdem Informationen zu Hilfsangeboten bei einem problematischen Umgang mit Glücksspielen. Klar ist jedoch: Die App ist kein Therapieersatz für Menschen, die wegen ihrer Glücksspielsucht eine professionelle Behandlung benötigen würden – sie kann in diesem Fall aber eine hilfreiche Ergänzung sein.“

Schätzungen von Experten zufolge leiden in Bayern insgesamt rund 37.000 Menschen an pathologischer Spielsucht. Außerdem zeigen weitere 34.000 Menschen bereits ein problematisches Spielverhalten.

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Der Freistaat Bayern engagiert sich über die LSG schon seit 2008 beim Thema Glücksspielsucht mit spezialisierten, professionellen Angeboten zur Beratung und Hilfe für pathologische und problematische Spieler sowie deren Angehörige. Das LSG-Kompetenznetzwerk Glücksspielsucht umfasst derzeit bayernweit 65 Anlaufstellen. Steigende Beratungszahlen belegen, dass das Angebot in der Bevölkerung sehr gut angenommen wird. Pro Jahr werden rund 1,8 Millionen Euro in die Prävention von Glückspielsucht investiert.

Huml unterstrich: „Ein besonderes Anliegen ist mir die Präventionsarbeit, die auch ein Schwerpunkt der Arbeit der Landesstelle Glücksspielsucht ist. Denn: Sportwetten, Online-Glücksspielangebote und Live-Wetten bergen ein hohes Suchtrisiko. Wir wollen die Bevölkerung für die Gefahren von Glücksspielen sensibilisieren und den Blick für das Suchtpotenzial schärfen.“

Die Nutzung der neuen kostenfreien App „PlayOff“ ist anonym und unterliegt strengen Datenschutzbestimmungen. Sie kann für alle iOS- und Android-Geräte kostenlos heruntergeladen werden. Mehr Informationen zur App finden Sie unter http://www.verspiel-nicht-dein-leben.de/playoff.html.

Weitere Informationen zur Landesstelle Glücksspielsucht finden Sie unter http://www.lsgbayern.de/index.php.

Quelle: stmgp.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.