Regensburg:

20 Jahre Bohemicum Regensburg-Passau: Grenzüberschreitende Netze zwischen Bayern und Böhmen in Wissenschaft und Forschung – Wissenschaftsstaatssekretär Sibler bei 20-jährigem Jubiläum
„Das Bohemicum Regensburg-Passau leistet einen wertvollen Beitrag zur Vertiefung der guten partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Böhmen“, betonte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler heute bei den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum des Bohemicums Regensburg-Passau an der Universität Regensburg. Der Staatssekretär wies darauf hin, dass Bayern und Böhmen eine lange Tradition verbindet, die weit in die Zeit vor Kaiser Karl IV. reicht.

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„Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs waren die Voraussetzungen gegeben, alte Verbindungen wiederzubeleben und neue Kontakte zu knüpfen. Das Bohemicum Regensburg-Passau zeigt uns eindrucksvoll, dass Wissenschaft und Forschung besonders geeignet sind, grenzüberschreitende Netze zu knüpfen“, so der Staatssekretär. Die zahlreichen Veranstaltungen des Bohemicums eröffnen für ihn Einblicke in die Kultur und Gesellschaft des Nachbarn und förderten damit das gegenseitige Verständnis über Staatsgrenzen hinweg.
Das Bohemicum Regensburg-Passau ist in Forschung und Lehre tätig. Es bietet neben Fachtagungen und kulturellen Veranstaltungen auch eine studienbegleitende Ausbildung zum Erwerb von Sprach- und Fachkompetenz im Tschechischen an. Partneruniversitäten sind u. a. die Universitäten in Brno und Prag. Beispielsweise koordiniert das Bohemicum Regensburg-Passau an der Universität Regensburg und an der Karlsuniversität Prag den binationalen Bachelorstudiengang „Deutsch-Tschechische Studien“. Zudem kooperiert es eng mit Forschungseinrichtungen wie BAYHOST (Bayerisches Hochschulzentrum. für Mittel-, Ost- und Südosteuropa). 2015 wurde das Bohemicum mit dem Brückenbauerpreis des Centrum Bavaria Bohemia für sein wegweisendes grenzüberschreitendes Engagement ausgezeichnet.

Quelle:stbmw.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.