Berlin:

Artenschutz/CITES
Ohne Horn kein Nashorn
BMUB wirbt in Berliner U-Bahn für Artenschutz
und gegen Wilderei

Ein Nashorn, das beim Öffnen der Türen sein Horn verliert – mit dieser
bildlichen Darstellung auf Zügen der Berliner U-Bahn wirbt
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ab heute für einen besseren
Schutz bedrohter Tiere gegen Wilderei. „Ohne Horn kein Nashorn“ – so
das Motto der Aktion, mit der Hendricks einen Monat lang auf einen
denkwürdigen Jahrestag hinweist: Vor 40 Jahren – am 20.Juni 1976 –
trat das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) in Deutschland in Kraft.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Das abgetrennte Horn auf den
Zügen reist nur durch den Berliner Untergrund. Echtes Nashornhorn wird
hingegen über viele Staaten geschmuggelt. Daher sind wir alle gefordert,
diesem kriminellen Treiben ein Ende zu setzen. Auch Touristen haben eine
wichtige Rolle im Kampf für den Artenschutz: Im Urlaub ist Vorsicht
angezeigt: Auf Fernreisen sollten Wildtierprodukte oder gar lebende Tiere
am besten gar nicht gekauft werden.“

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Im vergangenen Jahr wurden allein in Afrika mehr als 20.000 Elefanten und
über 2.000 seltene Nashörner von Wilderern erlegt. Der Wildtierschmuggel
ist heute sehr professionell organisiert und befördert Korruption und
regionale Sicherheitsprobleme in ohnehin politisch sensiblen Staaten.

Vom 23. September bis zum 5. Oktober 2016 wird in Johannesburg die 17.
Vertragsstaatenkonferenz von CITES stattfinden. Eines der kontroversen
Themen dieser Konferenz wird ein Antrag Swasilands zur Freigabe des
Handels seiner Nashornhorn-Lagerbestände sein. Hendricks: „Die illegale
Handel mit Nashornhorn ist außer Kontrolle. Eine Freigabe des Handels
kann in einer solchen Situation nicht richtig sein und sendet ein falsches
Signal. Ich werden diesen Antrag nicht unterstützen.“

Das Bundesumweltministerium finanziert jährlich mit 3 Millionen Euro
Projekte zur Bekämpfung des illegalen Handels von Elfenbein und
Nashornhorn. Hierbei wird die gesamte illegale Handelskette zwischen
Afrika und Asien berücksichtigt. Elemente dieses Engagements sind
einerseits die Sicherung der Schutzgebieten, Verbesserung der
Rechtsgrundlagen und des Artenschutzvollzuges. Ein weiterer Schwerpunkt
liegt in der Unterstützung von Kampagnen zur Reduzierung der Nachfrage in
den Zielländern.

Auch deutsche Urlauber tragen – häufig ohne Absicht – zur Nachfrage
nach Wildtierprodukten bei. Dabei handelt es sich oft um Touristen, die
von ihrer Urlaubsreise Souvenirs mitbringen: insbesondere Steinkorallen
und Reptilienlederprodukte, aber auch Elfenbeinschnitzereien, Kobras in
Alkohol, Schildkrötenpanzer oder lebende Schildkröten. Gezielte
Informationen für Reisende sind daher einer der Schlüssel zur
Bekämpfung des illegalen Artenhandels. Geeignete Informationen bieten der
Zoll und das Bundesamt für Naturschutz unter www.artenschutz-online.de

Ab heute werden in Berlin für einen Monat lang (bis zum 15. Juli) 14
Doppelwagen der BVG auf den U-Bahnlinien U5-U9 und ein Doppelwagen auf den
U-Bahnlinien U1-U4 mit einem Nashorn als Motiv beklebt fahren. Fotos von
der Aktion „Ohne Horn kein Nashorn“ finden Sie in Kürze unter
www.bmub.bund.de/G50323

Ein Informationspapier „40 Jahre Artenschutzabkommen CITES in Deutschland
finden Sie unter www.bmub.bund.de/N53141

Quelle: bumb.bund.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.