Hassfurt::

Bayerns Innen- und Baustaatssekretär Eck sowie Justizminister Bausback beim Richtfest für Neubau des Amtsgerichts Haßfurt: Hoher Sicherheitsstandard, ideale Arbeitsbedingungen und nachhaltiges Energiekonzept – Freistaat investiert rund elf Millionen Euro in Haßfurt
+++ Das Amtsgericht Haßfurt bekommt ein neues Gerichtsgebäude. Bayerns Innen- und Baustaatssekretär Gerhard Eck und Justizminister Professor Dr. Winfried Bausback waren sich beim heutigen Richtfest einig: „Die vom Freistaat Bayern investierten rund elf Millionen Euro sind in Haßfurt sehr gut angelegt. Mit dem Neubau des Amtsgerichts verbinden wir hohe Sicherheitsstandards, ideale Arbeitsbedingungen und ein nachhaltiges Energiekonzept.“ +++

paragraf Investition in einen Paragraphentempel in Hassfurt

Der freistehende, kompakte Neubau bildet künftig einen markanten Blickfang am östlichen Eingang zur Haßfurter Altstadt. „Mit dem dazugehörenden Amtsgerichtsgarten entsteht ein Ort des Verweilens an prominenter Stelle der Mainstadt“, freute sich Eck. „Hiervon profitieren auch die Bürgerinnen und Bürger, die nicht täglich mit der Justiz zu tun haben.“

Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich laut Eck in ihrem hochmodernen Neubau wohlfühlen: „Das Gebäude entspricht hohen wirtschaftlichen und energetischen Anforderungen.“ So erlaube die Errichtung im Passivhausstandard, die Nutzung erneuerbarer Energien sowie der Einbau einer Wärmepumpe einen nahezu energieneutralen Betrieb des Gebäudes. Eck: „Gegenüber normalen Anlagen sparen wir rund 17 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Auf diese Weise leisten wir einen beachtlichen Beitrag für mehr Energieeffizienz und Umweltschutz.“

Besonders lobte Eck das schnelle Voranschreiten der Bauarbeiten. „Nach dem Baustart im April 2015 kann nach nur einem Jahr das Richtfest der Bauleute gefeiert werden. Seitdem wurden 5.500 Kubikmeter Erdreich bewegt, 360 Tonnen Stahl und über 4.000 Kubikmeter Beton verbaut. Wenn alles planmäßig verläuft, können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr neues Amtsgericht im kommenden Jahr in Besitz nehmen.“

Nach den Worten Bausbacks erfüllt das neue Gebäude alle Anforderungen einer modernen und leistungsfähigen Justiz: „Justiz ist für die Menschen da. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen die vielfältige Arbeit unserer Justiz bürgernah in Anspruch nehmen und unmittelbar erleben können. Die zentrale Lage, ebenso wie Barrierefreiheit und die Einhaltung aktueller Sicherheitsstandards – all dies gehört dazu und wird durch das neue Amtsgerichtsgebäude bestmöglich gewährleistet“.

In dem neuen Gebäude entsteht getrennt vom Bürobereich ein über einen zentralen Eingang zu erreichender öffentlicher Bereich mit drei modernen Sitzungssälen, in denen künftig alle Verhandlungen des Amtsgerichts Haßfurt stattfinden werden. „Die Justiz ist kein anonymer Apparat. Dort ringen Frauen und Männer tagtäglich „im Namen des Volkes“ um Gerechtigkeit und fällen Entscheidungen, die häufig einen tiefgreifenden Einschnitt im Leben von Menschen bedeuten“, so Bausback. „Die Achtung des Rechts muss sich auch im äußeren Rahmen des Gerichts widerspiegeln. Und das gelingt hier in Haßfurt ausgezeichnet.“

Bayerns Justizminister richtete abschließend seinen Dank insbesondere an den ehemaligen Landrat des Landkreises Haßberge, Rudolf Handwerker, dessen Initiative das Neubauvorhaben mit auf den Weg gebracht hat, sowie an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtsgerichts Haßfurt und ist sich sicher: „Sie alle können sich auf das neue Gebäude sehr freuen!“

Quelle:stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.