Berlin:

Der Stifterverband, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Expertenkommission Forschung und Innovation luden am 12. April 2016 zum zweiten Forschungsgipfel nach Berlin. Neben Bundeskanzlerin Merkel nahmen etwa 400 hochrangige Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft am Kongress teil. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Forschungsstandort Deutschland die Digitalisierung nutzen kann. Ziel war es, den Dialog über Erfolge, Herausforderungen und Perspektiven in Forschung und Innovation zu verstärken.

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Als wichtige Maßnahme zur Stärkung der Innovationskraft Deutschlands hob die Bundeskanzlerin in ihrer Eröffnungsrede die Neue Hightech-Strategie der Bundesregierung hervor. Sie sei ein erfolgreiches, ressortübergreifendes Innovationssystem. In diesem Zusammenhang betonte sie zudem, wie wichtig ein enges Zusammenwirken der verschiedenen Akteure und ein reger Austausch untereinander sei. Dies spiegele sich auch beispielhaft in der Digitalen Agenda und dem Innovationsdialog der Bundesregierung wider.

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Weitere interessante Themen:

Neues Rahmenprogramm: „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung“

Das Programm soll die forschungsintensive Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie und wichtigen Industriezweig stärken, besonders in den Bereichen Industrie 4.0, Elektromobilität und automatisiertes Fahren sowie nachhaltige Energieversorgung. Das BMBF finanziert das Programm bis zum Jahr 2020 mit rund 400 Mio. Euro.  mehr

Hannover Messe 2016: Ein Blick in die intelligente Fabrik

Von vernetzten Energiesystemen bis hin zu intelligenten Robotern: Spannende Forschungsprojekte rund um Cybersicherheit und Industrie 4.0 standen vom 25. bis 29. April im Fokus des BMBF-Standes in Hannover. Mit dem Hermes Award 2016 zeichnete Ministerin Wanka das Softwareunternehmen Harting IT für das Produkt „MICA“ aus.  mehr
Neu erschienen:
Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung

Rahmenprogramm der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2016-2020

2016, 25 Seiten
Bestell-Nr.: 31124

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Download [PDF – 3,84 MB]
Forschung für die zivile Sicherheit 2012 – 2017

Rahmenprogramm der Bundesregierung

2016, 52 Seiten
Bestell-Nr.: 30700

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Download [PDF – 2,43 MB]
Zukunft verstehen, Zukunft gestalten

Deutschland 2030: Ergebnisse des zweiten Foresight-Zyklus

2015, 32 Seiten
Bestell-Nr.: 31107

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Download [PDF – 2,56 MB]

Weiterführende Links zur Hightech-Strategie:

Wie geht Produktion im digitalen Zeitalter?

Zehn-Punkte-Programm des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen

Sicher, bezahlbar und sauber: Kopernikus-Projekte für die Energiewende

Expertenkommission Forschung und Innovation: Entscheidende Zukunftsthemen gesetzt

Mehr Know-how und Sichtbarkeit für Elektromobilität

Rückblick: Die neue Hightech-Strategie auf der CeBIT 2016

Wirtschaftlicher Erfolg baut auf wissenschaftlichem Erfolg auf. Deutschland zählt zu den erfolgreichen Exportnationen weltweit, weil es mit forschungs- und entwicklungsintensiven Hightech-Angeboten auf den Weltmärkten überzeugen kann. In einer Zeit, in der wir durch digitale Informations- und Kommunikationstechnologien grundlegende industrielle und gesellschaftliche Veränderung erleben, müssen wir unsere Innovationskraft stetig ausbauen. Mit der „Digitalen Agenda 2014-2017“ fördert und gestaltet die Bundesregierung den digitalen Wandel.
Das BMBF ist dabei federführend in den Themen Bildung, Forschung und Wissenschaft. Hier haben wir vielseitige Maßnahmen ergriffen, um die Dynamik der Digitalisierung zu nutzen. Im Herbst 2015 haben wir den Startschuss für die Gründung eines Internet-Instituts gegeben. In einem interdisziplinären Ansatz sollen ethische, rechtliche, wirtschaftliche und partizipative Aspekte von Internet und Digitalisierung erforscht werden, sowie Fragen zur IT-Sicherheit, zu Big Data und Open Source betrachtet werden.

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Ein kurzer Film bietet Einblicke in die Arbeit des Hightech-Forums.
Aus der Praxis: Nanosonden auf Bakterienjagd
Bei Katastrophen bricht oft auch die Trinkwasserversorgung zusammen. Umso wichtiger sind zuverlässige und schnelle Analyseverfahren zur Wasserqualität: Thema in der Hightech-Strategie, Zukunftsaufgabe „Zivile Sicherheit“. mehr
Quelle: bmbf.bund.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.