München:

Scharf: Die Alpen sind unter Druck
Gemeinsam neue Strategien für den Alpenraum entwickeln

Der Klimawandel schreitet in den Alpen besonders schnell voran. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in Garmisch-Partenkirchen beim Klimaschutzsymposium des Deutschen Alpenvereins (DAV). „Die Alpen sind unter Druck. Und mit ihnen ihre Menschen und ihre Natur. In den Alpen sind die Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren um knapp zwei Grad Celsius gestiegen. Das ist beinahe doppelt so viel wie im globalen Durchschnitt. Die Folgen sind dramatisch: Von fünf bayerischen Gletschern werden wir bald nur noch einen haben. Durch heftige Regenfälle können Hänge instabil werden, und es kommt zu Rutschungen, Steinschlägen oder Felsstürzen. Wir müssen jetzt gemeinsam Strategien für den Alpenraum entwickeln. Der DAV ist dabei ein wichtiger Partner“, so Scharf. Seit 2010 ist der DAV Partner der Bayerischen Klima-Allianz. Die Allianz hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für das Thema Klimaschutz zu stärken, mit gemeinsamen Aktionen Verständnis für einen nachhaltigen Umgang mit knappen Ressourcen zu wecken und klimafreundliches Verhalten zu fördern.

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Der DAV ist mit über einer Million Mitglieder einer der größten Partner der Bayerischen Klima-Allianz. Vor rund zwei Jahren wurde das Projekt „Klimafreundlicher Bergsport“ ins Leben gerufen. Scharf: „Durch klimafreundlichen Bergsport kann der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase reduziert werden. Der DAV übernimmt dabei eine Vorbildfunktion: Neben der umweltfreundlichen Anreise einzelner Bergsportler ins Gebirge nimmt der DAV auch die eigenen Aktivitäten in den Blick, mitsamt dem Betrieb der Geschäftsstellen sowie dem Touren- und Ausbildungsprogramm.“ Das Bayerische Umweltministerium fördert das Projekt mit 200.000 Euro. Außerdem ist der DAV über den Dachverband der Alpenvereine in die Organisation der AlpenWoche im Oktober 2016 in Grassau eingebunden. Dort werden Ideen zu einer nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum diskutiert und weiterentwickelt. Die AlpenWoche findet alle vier Jahre statt und wird von führenden, alpenweit tätigen Organisationen gemeinsam ausgerichtet. Das Bundesumweltministerium und das Bayerische Umweltministerium fördern die AlpenWoche finanziell.

Weitere Informationen zur Bayerischen Klima-Allianz finden Sie im Internet unter http://www.klimawandel-meistern.bayern.de/.

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.