Berlin:

Rund 130 Willkommenslotsen zur Integration von Flüchtlingen stehen in den
Startlöchern

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gab heute eine Liste mit
über 80 Kammern und anderen Wirtschaftsorganisationen bekannt, die künftig im
Rahmen des bestehenden Programms „Passgenaue Besetzung“ neue Wilkommenslotsen
einsetzen werden. Diese rund 130 speziell ausgebildeten Wilkommenslotsen werden
kleinen und mittelständischen Unternehmen vor Ort bei der Integration von
Flüchtlingen in die Betriebe zur Seite stehen. Die Leitstelle des Programms ist
beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) angesiedelt.

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Die Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung und Parlamentarische
Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Iris Gleicke
<http://www.bmwi.de/DE/Ministerium/Minister-und-Staatssekretaere/Visitenkarten/visitenkarte-gleicke.html>,
begrüßte einige der ersten Willkommenslotsen gemeinsam mit ZDH-Generalsekretär
Holger Schwannecke zur Schulung im BMWi und lobte das Engagement der Unternehmen
und Kammern in diesem Bereich: „Das große Engagement der Unternehmen bei der
Integration von Flüchtlingen ist beeindruckend. Aber gerade kleine und mittlere
Betriebe benötigen Unterstützung – sowohl bei der Klärung verwaltungstechnischer
Fragen, als auch bei der Schaffung einer neuen Willkommenskultur im Betrieb. Mit
unseren neuen Willkommenslotsen gibt es einen zentralen Ansprechpartner vor Ort,
der die Unternehmen bei ganz alltäglichen Fragen rund um die Flüchtlings-Azubis
unterstützt.“

„Der Wille, sich an der Integration von Flüchtlingen mit sicherer
Bleibeperspektive aktiv zu beteiligen, ist bei vielen Betrieben und ihren
Mitarbeitern hoch“, ergänzt Holger Schwannecke. „Die Willkommenslotsen werden die
Perspektiven dieser Flüchtlinge hier in Deutschland weiter manifestieren und
dafür sorgen, dass eine nachhaltige Integration durch Ausbildung und
Beschäftigung gelingt.“

Die Willkommenslotsen werden bei den Handwerkskammern, den Industrie- und
Handelskammern, den Kammern der freien Berufe sowie bei weiteren Organisationen
der Wirtschaft angesiedelt sein. Sie beraten rund um Fragen zu rechtlichen
Rahmenbedingungen, zum verwaltungstechnischen Aufwand, über regionale und
nationale Förder- und Unterstützungsangebote sowie Qualifikationsbedarf der
Zielgruppe. Darüber hinaus geben sie Hilfestellung bei der Etablierung und
Weiterentwicklung der Willkommenskultur
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Ausbildung-und-Beruf/Fachkraeftesicherung/willkommenskultur-und-zuwanderung.html>
im Unternehmen und helfen den Unternehmen, die passenden Flüchtlinge für
Praktikums-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatzangebote zu finden.

Iris Gleicke: „Ich möchte die Unternehmen ausdrücklich ermutigen, sich von den
Willkommenlotsen beraten zu lassen. Die jungen Frauen und Männer, die zu uns
kommen, können als Auszubildende und zukünftige Fachkräfte
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Ausbildung-und-Beruf/fachkraeftesicherung.html>
eine Bereicherung für jeden Betrieb sein. Ich danke allen Kammern und sonstigen
Organisationen der Wirtschaft, die an diesem Programm teilnehmen. Ihnen, liebe
Willkommenslotsen, wünsche ich viel Erfolg!“, so Gleicke.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die „Willkommenslotsen“ im Rahmen des
seit dem Jahr 2007 erfolreich durchgeführten Programms „Passgenaue Besetzung“.
Seit dem Programmstart in 2007 haben die Beraterinnen und Berater kleinen und
mittelständischen Unternehmen geholfen rund 70.000 Ausbildungsstellen mit
passenden Jugendlichen zu besetzen.

Das erweiterte Projekt „Wilkommenslotsen“ wurde von der Allianz für Aus- und
Weiterbildung
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Ausbildung-und-Beruf/allianz-fuer-aus-und-weiterbildung.html>
am 18. September 2015 beschlossen. Der ZDH ist koordinierender Ansprechpartner
für das Programm.

Kontakt beim ZDH: Monica Leitsch, Tel. :030 20619-339, Fax: 030 2061959-339,
leitsch@zdh.de <mailto:leitsch@zdh.de>.
Kontakt im BMWi: Dr. Olga Schenk. Tel.: 0228 99 615 4665, Fax: 0228 99 615 4923,
olga.schenk@bmwi.bund.de <mailto:olga.schenk@bmwi.bund.de>

Weiterführende Informationen finden Sie hier
<http://www.zdh.de/themen/gewerbefoerderung/willkommenslotsen.html> und eine
Liste der Kammern und sonstigen Organisationen der Wirtschaft mit
Willkommenslotsen erhalten Sie hier (PDF: 244 KB)
<http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/J-L/kammern-und-sonstige-organisationen-der-wirtschaft-mit-willkommenslotsen,property=pdf,bereich=bmwi,sprache=de,rwb=true.pdf>.

Quelle:bmwi.bund.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.