Berlin:

Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung sichern

Anlässlich der OECD-Agrarministerkonferenz in Paris erklärt Bundeslandwirt-schaftsminister Christian Schmidt:

„Ernährung sichern, Ressourcen schonen und Klima schützen – das sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Zu deren Bewältigung bedarf es einer nachhaltigen, widerstandsfähigen und effizienten Landwirtschaft. Die Landwirtschaft ist jedoch kein Wirtschaftszweig wie jeder andere. Sie hat den Kernauftrag die Ernährung der Weltbe-völkerung zu sichern. Die OECD-Agrarministerkonferenz kann uns dabei unterstützen, effektive und effiziente politische Maßnahmen zu formulieren, um diese Ziele zu errei-chen.“

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Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsminister, Peter Bleser ergänzt:

„Trotz der aktuell kritischen Situation auf den landwirtschaftlichen Märkten dürfen und sollen wir unser langfristiges Ziel nicht aus den Augen verlieren: Die wachsende Welt-bevölkerung muss mit ausreichender und gesunder Nahrung versorgt werden. Eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft ist hierfür die Grundlage. Gleichzeitig leistet sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, denn die Landwirtschaft ist nicht Teil des Problems sondern Teil der Lösung.

Die Welt ernähren, Ressourcen nachhaltig nutzen, Klima schützen – diese UN-Entwick-lungsziele für 2030 können gleichzeitig nur erreicht werden, wenn wir alle Ressourcen noch effizienter einsetzen. Dies muss unser gemeinsames Ziel sein. Produktivität und Effizienz sind keine Schimpfwörter sondern unabdingbare Voraussetzung zur Errei-chung der Ziele. Jeder verschwenderische Umgang, sei es von Wasser, von Land oder anderen Ressourcen erhöht die Gefahr, den Kampf gegen den Hunger zu verlieren.“

Hintergrund:

Die Nachfrage nach Agrarprodukten wird durch die wachsende Weltbevölkerung, Wohlstandsentwicklung und Verstädterung verstärkt. Zugleich beeinflussen sich Kli-mawandel und agrarische Produktion wechselseitig. Die Sicherung der Ernährung wird durch den steigenden Wettbewerb um knappe Ressourcen zusätzlich verschärft.

Die Minister für Landwirtschaft aus den OECD-Ländern sowie aus zahlreichen mit der OECD partnerschaftlich verbundenen Schwellenländern weltweit treffen sich heute in Paris mit dem Ziel, Ansätze für eine zukunftsfähige Agrarpolitik zu entwickeln um pro-duktive, nachhaltige und widerstandsfähige globale Ernährungssysteme zu schaffen. Dies ist notwendig, um in Zukunft die 800 Millionen Hungernden und 2 Milliarden un-terernährten Menschen sicher zu versorgen. Die OECD-Agrarministerkonferenz, als Teil einer Folge hochrangiger internationaler agrarpolitischer Treffen, soll Beiträge lie-fern um diesen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Nach dem letzten Treffen im Jahr 2010 wurde die WTO aufgefordert, einen Beschluss über die Aufhe-bung von Exporterstattungen zu fassen, um Agrarmärkte durch solche Subventionen nicht zu stören. Inzwischen wurde dieses Ziel erreicht.

Quelle: bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.