München:

Bayerns Justizminister Bausback: „Reform des Wohnungseinbruchdiebstahls ist überfällig!“
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback begrüßt, dass ab dem morgigen Freitag für Mieter und Eigentümer ein noch weiter verbessertes staatliches Förderangebot für Einbruchsschutzmaßnahmen zur Verfügung steht. „Auch wenn die Fallzahlen in Bayern zuletzt dank des bayerischen Maßnahmenkonzepts zurückgegangenen sind: Wohnungseinbruchdiebstähle sind nach wie vor ein gravierendes Problem in Deutschland. Ein guter Schutz von Wohnung und Haus etwa durch den Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster ist deshalb sehr sinnvoll“, so Bausback. „So wichtig Präventionsmaßnahmen sind, das alleine reicht nicht. Auch und gerade in unserem Strafrecht muss unser Wille klar und unmissverständlich erkennbar sein, dass wir der Wohnungseinbruchkriminalität mit aller Entschlossenheit die Stirn bieten!“

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Bausback hält eine Reform des Wohnungseinbruchdiebstahls deshalb für überfällig: „Bereits im letzten Jahr habe ich einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die notwendigen Schritte im Bereich des Strafrechts aufgezeigt.“ Zum einen müsse die bislang vorgesehene Möglichkeit des minder schweren Falles mit einem erheblich milderen Strafrahmen gestrichen werden. „Einbrüche in die eigenen vier Wände sind angesichts der gravierenden, vor allem auch psychischen Folgen für die Opfer nie minder schwere Fälle! Diese Wertungsunwucht müssen wir beseitigen und der Bedeutung der Tat gerechte Strafen ermöglichen“, so der bayerische Justizminister. Zum anderen müssten die Aufklärungsmöglichkeiten der Strafverfolgungsbehörden verbessert werden. Bausback: „Immer mehr sind hier organisierte Strukturen am Werk. Um diese Strukturen wirksam aufdecken zu können, müssen unsere Staatsanwälte bei jedem Wohnungseinbruchdiebstahl an die Kommunikation herankommen können und Telekommunikationsüberwachungen beantragen können.“

Der bayerische Justizminister abschließend: „Die Opfer und die besorgten Bürgerinnen und Bürger erwarten von uns, dass wir ihre Ängste ernst nehmen und alles dafür tun, dass sich diese Ängste nicht realisieren! Mit einer zügigen Reform des Wohnungseinbruchdiebstahls würden wir ein eindeutiges Zeichen für den Opferschutz setzen!“

Hintergrund:
Informationen zu den Fördermöglichkeiten für Einbruchschutzmaßnahmen sind auf der Internetseite www.kfw.de/einbruchschutz oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.

Quelle: stmj.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.