Berlin:

100-Eu­ro-Gold­mün­ze 2017: „UN­ES­CO Welt­er­be – Lu­ther­ge­denk­stät­ten Eis­le­ben und Wit­ten­berg“

Die Bundesregierung hat beschlossen, im Oktober 2017 eine 100-Euro-Goldmünze „UNESCO Welterbe – Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg“ herauszugeben.

Die Bildseite zeigt die sechs UNESCO-Welterbestätten in gestaffelter Platzierung mit den Eisleber Stätten im Vordergrund und dem Lutherhaus als Lebensmittelpunkt des Reformators im Zentrum. Jede einzelne Stätte ist in hochgradiger Detaillierung und beeindruckender Plastizität dargestellt. Die geschickte Komposition der Gebäudelandschaft steht nicht allein für sich, sondern wird durch eine von der Jury besonders gelobte Darstellungs- und Bedeutungsebene erweitert: Es sind die Menschen von heute, die in kleinen Gruppen über eine weitläufige Durchwegung zur Betrachtung und zur Beschäftigung mit dem Erbe eingeladen werden.

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2017, die zwölf Europasterne sowie das Münzzeichen „F“ (Stuttgart).
Abbildung der 100-Euro-Goldmünze 2017: „UNESCO Welterbe – Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg“

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Quelle:  BADV

Nummer 6

Diese Münze wird die vierzehnte einer 2003 begonnenen Serie von 100-Euro-Goldmünzen zur Würdigung von UNESCO-Welterbestätten in Deutschland sein. Bisher sind in dieser Serie folgende 100-Euro-Goldmünzen erschienen:

„UNESCO Weltkulturerbestadt – Quedlinburg“ (2003)
„UNESCO Weltkulturerbestadt – Bamberg“ (2004)
„UNESCO Welterbe – Klassisches Weimar“ (2006)
„UNESCO Welterbe – Hansestadt Lübeck“ (2007)
„UNESCO Welterbe – Altstadt Goslar – Bergwerk Rammelsberg“ (2008)
„UNESCO Welterbe – Römische Baudenkmäler Dom und Liebfrauenkirche in Trier“ (2009)
„UNESCO Welterbe – Würzburger Residenz und Hofgarten“ (2010)
„UNESCO Welterbe – Wartburg“ (2011)
„UNESCO Welterbe – Dom zu Aachen“ (2012)
„UNESCO Welterbe – Gartenreich Dessau-Wörlitz“ (2013)
„UNESCO Welterbe – Kloster Lorsch“ (2014)
„UNESCO Welterbe – Oberes Mittelrheintal“ (2015)
„UNESCO Welterbe – Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ (Ausgabetag: 4. Oktober 2016)

Mit der Würdigung der Luthergedenkstätten Eisleben und Wittenberg soll die Serie im Jahr 2017 fortgesetzt werden. Die Reformationsschauplätze wurden im Dezember 1996 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen.

Der Entwurf stammt von dem Künstler Bastian Prillwitz, Berlin.

Die Jury hat ihre Entscheidung wie folgt begründet:

„Die Bildseite zeigt die sechs UNESCO-Welterbestätten in gestaffelter Platzierung mit den Eisleber Stätten im Vordergrund und dem Lutherhaus als Lebensmittelpunkt des Reformators im Zentrum. Jede einzelne Stätte ist in hochgradiger Detaillierung und beeindruckender Plastizität dargestellt. Die geschickte Komposition der Gebäudelandschaft steht nicht allein für sich, sondern wird durch eine von der Jury besonders gelobte Darstellungs- und Bedeutungsebene erweitert: Es sind die Menschen von heute, die in kleinen Gruppen über eine weitläufige Durchwegung zur Betrachtung und zur Beschäftigung mit dem Erbe eingeladen werden. Die Wertseite zeigt einen kraftvollen würdigen Adler in gelungener Modellierung und bindet prägnant den Münzwert ein.“

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2017, die zwölf Europasterne sowie – je nach Prägestätte – das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

Die Münze wird – wie die bisherigen deutschen 100-Euro-Goldmünzen – aus Feingold (999,9 Tausendteile) bestehen. Ihr Gewicht wird 15,5 Gramm und der Durchmesser 28 mm betragen. Die Münze wird in Stempelglanzqualität geprägt und der Münzrand geriffelt ausgeführt.

Es ist vorgesehen, die Goldmünze zu gleichen Teilen von den fünf deutschen Münzstätten (Berlin, München, Stuttgart, Karlsruhe und Hamburg) prägen zu lassen.
Quelle: bundesfinanzministerium.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.